Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen
Hier zeigen wir kontinuierlich aktuelle Betrugsversuche, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über aktuelle Betrugsmaschen. Personenbezogene Daten werden dabei anonymisiert. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.
Leiten Sie eine Phishing-Mail auch gerne an das Unternehmen weiter, dessen Identität in der Mail missbraucht wird. Bei vielen Unternehmen finden Sie eine spezielle Adresse dafür auf der Internetseite, zum Beispiel im Kontakt-Bereich.
Andere Betrugsmaschen (Quishing und Smishing)
Betrugsversuche kommen auch als SMS – dann werden sie Smishing genannt (zusammengesetzt aus SMS und Phishing). Beispiele:
- Paketdienst-SMS
- "Neue Voicemail" oder "Drittanbietersperre"
- Online-Banking, Steuerbescheide, Gerichtsverfahren
Auch über falsche QR-Codes stellen Kriminelle neue Fallen. Dabei spricht man von Quishing (zusammengesetzt aus QR-Code und Phishing). Hier sind Beispiele.
Unten auf dieser Seite finden Sie Links zu weiteren Informationen, mit denen Sie generell Betrugsversuche erkennen können.
Phishing-Radar in Social Media
Unsere täglichen Warnungen finden Sie auch in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar Verbraucherzentrale NRW, auf Mastodon (@phishing_radar@verbraucherzentrale.social) und auf Bluesky (@vznrwphishing.bsky.social).
23. Juli 2026: Vermeintliche Mails des Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz
Kriminelle versenden aktuell E-Mails im Namen des Büros des Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz, mit denen sie Empfänger:innen zum Öffnen von schädlichen Anhängen und Links verleiten wollen.
Diese E-Mails imitieren seriöse Absender, enthalten schädliche Anhänge oder gefälschte Links und zielen darauf ab, Zugangsdaten, Zahlungsinformationen oder sensible Daten zu erlangen.
Beachten Sie: Das Büro des Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz versendet keine Zahlungsaufforderungen oder Ähnliches per E-Mail!

23. Juli 2026: Angebliche "System-Mitteilung" im Namen der Sparkasse
- Thema/Betreff: Die E-Mail gibt vor, von der Sparkassenverwaltung zu stammen und fordert die Kundschaft dazu auf, ihre Registrierungsdaten aufgrund angeblicher gesetzlicher Vorgaben und Sicherheitsanforderungen zu bestätigen. Sie wird unter dem Betreff "Ihr Benutzerprofil ist noch nicht aktiviert innerhalb der nachsten 48 Stunden. Ihre Identitat muss bestatigt werden: fur einen reibungslosen Ablauf. Vielen Dank fur Ihre Mitarbeit" versendet.
- Über einen eingebundenen Link sollen die Daten aktualisiert werden, um eine vermeintliche Einschränkung des Online-Bankings zu verhindern.
- Besonders auffällig ist die Drohung, dass der Online-Banking-Zugang innerhalb von 24 Stunden gesperrt werde, falls die Bestätigung nicht erfolgt. Diese kurze Frist soll Druck erzeugen und Sie dazu bewegen, den Link vorschnell anzuklicken, ohne die Echtheit der Nachricht zu überprüfen. Zusätzlich enthält bereits der Betreff zahlreiche Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler, wie fehlende Umlaute und eine unnatürliche Formulierung. Darüber hinaus ist die Fristsetzung widersprüchlich: Während im Betreff von 48 Stunden die Rede ist, nennt der E-Mail-Text eine Frist von 24 Stunden, was ein weiteres deutliches Indiz für einen Phishing-Versuch darstellt.
- Anzeichen für Phishing: unseriöse Absenderadresse, unpersönliche Anrede, Link in der Mail, Drohung, kurze Fristsetzung, Rechtschreibfehler.
Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Konto bei der Sparkasse haben, prüfen Sie entsprechende Hinweise ausschließlich über die offizielle App, das Online-Banking oder die bekannte Internetseite Ihrer Sparkasse.

22. Juli 2026: Vermeintliche "Zustimmung" bei der DKB benötigt
- Thema/Betreff: Die Phishing-Mail mit dem Betreff „Bestätigung Ihrer E-Mail & Telefonnummer! N° <beliebige 15-stellige Zahl>“ behauptet, dass eine Aktualisierung Ihrer hinterlegten Kontaktinformationen auf eine Zustimmung wartet.
- Anschließend wird mit einer Schaltfläche „Jetzt Aktualisieren“ dazu aufgefordert, die angeblich erforderliche Bestätigung der E-Mail-Adresse und Telefonnummer vorzunehmen.
- Auffällig ist, dass die Nachricht keine persönliche Anrede enthält, sondern lediglich „Sehr geehrter Kunde“ verwendet. Zudem wird durch die Bitte um eine „schnelle Mithilfe“ Zeitdruck aufgebaut, um die Kundschaft zum Klick auf die Schaltfläche zu bewegen.
- Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadresse, Link in der Mail.
Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein DKB-Konto haben, prüfen Sie ausschließlich über die offizielle App oder die offizielle Website, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden.

21. Juli 2026: Angebliche Datenprüfung bei der Deutschen Rentenversicherung
- Thema/Betreff: Empfängerinnen und Empfänger werden dazu aufgefordert, ihre gespeicherten Angaben im Online-Portal der Deutschen Rentenversicherung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu bestätigen. Die E-Mail trägt den Betreff "Ihr Gerät benötigt ein aktuelles Sicherheitsupdate“.
- Die Aufforderung wird mit einer angeblichen technischen Systemaktualisierung begründet, bei der verschiedene Optimierungen vorgenommen worden seien.
- Für die Überprüfung der Daten sollen sich die Betroffenen über einen in der E-Mail enthaltenen Link im persönlichen Online-Portal anmelden.
- Dabei wird suggeriert, die Kontrolle der Angaben diene dazu, die Aktualität und Vollständigkeit der hinterlegten Kontoinformationen sicherzustellen.
- Anzeichen für Phishing: unseriöse Absenderadresse, unpersönliche Anrede ("Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“), Aufforderung zur Anmeldung über einen Link, unpassender Betreff im Verhältnis zum eigentlichen Inhalt der Nachricht.
Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie die Online-Dienste der Deutschen Rentenversicherung nutzen, prüfen Sie entsprechende Mitteilungen ausschließlich über die offiziellen Portale des Anbieters.

20. Juli 2026: Angebliche Zahlungsprobleme beim Spotify-Premium-Abonnement
- Thema/Betreff: Die E-Mail behauptet, dass die Zahlung für das Spotify-Premium-Abonnement nicht verarbeitet werden konnte. Die E-Mail wird unter dem Betreff "Zahlung für Spotify Premium fehlgeschlagen.".
- Es werden mehrere allgemein gehalten Ursachen für die angeblich fehlgeschlagene Zahlung genannt, ohne konkrete Informationen zur betroffenen Zahlungsmethode oder Transaktion zu liefern. Solche pauschalen Angaben sind typisch für Phishing-Nachrichten.
- Besonders auffällig: Obwohl in der E-Mail ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass das Konto "weiterhin aktiv" ist, wird gleichzeitig suggeriert, dass eine sofortige Aktualisierung der Zahlungsdaten erforderlich ist, um Unterbrechungen zu vermeiden. Diese Kombination soll dazu bewegen, vorschnell auf den enthaltenen Link zu klicken.
- Anzeichen für Phishing: keine Anrede, unseriöse Antwortadresse, Link in der Mail, Drohung mit Kontoeinschränkung.
Wir raten Ihnen, solche Aufforderungen zu ignorieren und Phishing-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre sensiblen Daten zu schützen. Falls Sie ein Abonnement bei Spotify haben, prüfen Sie entsprechende Hinweise ausschließlich über die offizielle App oder die bekannte Website, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden

17. Juli 2026: Vermeintliche Kontodaten-Bestätigung bei der easybank
- Thema/Betreff: "Kontodaten-Bestätigung erforderlich – PSD2 Sicherheitsrichtlinie“. Im Namen der easybank wird zur Bestätigung der hinterlegten Kontodaten aufgefordert.
- Verwiesen wird auf angebliche Anforderungen der PSD2-Sicherheitsrichtlinien sowie den Schutz des Online-Bankings.
- Zur Bestätigung der Identität wird auf einen in der E-Mail enthaltenen Link verwiesen. Diese solle innerhalb von fünf Tagen erfolgen, um den uneingeschränkten Zugang zum Konto sicherzustellen.
- Zudem wird mit Verweisen auf eine angebliche TAN-Plus-Plattform, DSGVO-Konformität und eine ISO-27001-Zertifizierung die Vertrauenswürdigkeit der Nachricht hervorgehoben.
- Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadresse, Fristsetzung, Androhung von Kontoeinschränkungen, Link in der Mail.
Wir raten Ihnen, Phishing-Mails zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Falls Sie ein Konto bei der easybank haben, prüfen Sie über die offizielle App oder die bekannte Website, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden.

16. Juli 2026: "Terminüberweisung" bei der ING als Vorwand für betrügerische E-Mails genutzt
- Thema/Betreff: Die E-Mail gibt vor, von der ING zu stammen und informiert über eine angeblich für den 16.07.2026 vorgemerkte Terminüberweisung. Sie wird unter dem Betreff "Wichtiger Hinweis zu Ihrer Terminüberweisung" versendet.
- Falls die Kundschaft die Terminüberweisung nicht selbst veranlasst hat, wird sie aufgefordert, sich über den in der E-Mail enthaltenen Link einzuloggen und den Vorgang zu überprüfen.
- Auffällig ist, dass mit dem Wort „unverzüglich“ sowie der kurzen Fristsetzung gezielt Zeitdruck aufgebaut wird, um die Kundschaft zu einer schnellen Reaktion zu bewegen. Solche Formulierungen sind typisch für Phishing-Mails und sollen unüberlegte Handlungen begünstigen. Zudem enthält die Mail kein aktuelles Logo der ING.
- Anzeichen für Phishing: unseriöse Absenderadresse, unpersönliche Anrede, Link in der Mail.
Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Konto bei der ING haben, prüfen Sie entsprechende Hinweise ausschließlich über die offizielle App oder Internetseite.










