Was hat Essen mit dem Klima zu tun?

Die Teilnehmenden setzen sich im Workshop der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern kritisch mit Werbeaussagen wie „klimafreundlich“ auseinander, erwerben Kenntnisse zu Klimabilanzen bestimmter Lebensmittel und erarbeiten klimafreundliche Handlungsoptionen für den Alltag.

Allgemeine Informationen

Format: Workshop mit Expert:innen
Zielgruppe: Sek I, Sek II, Junge Erwachsene und Berufsstarter
Zeitlicher Umfang: 3 x 45 Minuten
Kontaktmöglichkeit:

ernaehrung@verbraucherzentrale-mv.eu

T +49 381 208 70 17 

Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Fachbereich Lebensmittel und Ernährung

Erich-Schlesinger-Straße 35, 18059 Rostock  

Kosten: nach Absprache

HINTERGRUND
Die Auswahl unserer Lebensmittel hat einen großen Einfluss auf das Klima. Denn Treibhausgase entstehen, wenn Lebensmittel erzeugt, transportiert und verarbeitet werden. Essen und Klimaschutz hängen also eng zusammen.

Die Lebensmittelindustrie nimmt die hohe Aufmerksamkeit wahr, die Klimaschutz in Medien, Politik und Schule gewonnen hat. Lebensmittel werden mit Werbeaussagen versehen, die eine klimaschonende Produktion vermuten lassen.

LERNZIELE

Die Teilnehmenden

  • erwerben Kenntnisse über Klimabilanzen unterschiedlicher Lebensmittel
  • setzen sich kritisch mit Werbeaussagen wie „klimafreundlich“, „regional“ oder „ökologisch“ auseinander
  • erarbeiten einfache Maßnahmen, um im Alltag das Klima und das Portemonnaie zu schonen

 

KONZEPT 

In Kleingruppen erarbeiten und diskutieren die Teilnehmenden die Bedeutung des Einkaufs, der Transportwege oder einer regionalen und saisonalen Lebensmittelauswahl.

Je nach Alter und Interesse der Teilnehmenden können verschiedene Stationen ausgewählt werden (max. 5). Optionale Stationen können  zum Einstieg in das Thema oder als Pausenfüller genutzt werden:

Station: Transport und Entfernung

Anhand der Beispiele Erdbeeren und Tomaten erarbeiten die Teilnehmenden die Auswirkungen von Anbau und Transport in der Lebensmittelproduktion.

Station: Verarbeitung

Die Teilnehmenden analysieren am Beispiel der Kartoffel die Auswirkungen des Verabeitungsgrades und der Zubereitungsform eines Lebensmittels auf den CO2-Ausstoß.

Station: Bio-logisch

Die Teilnehmenden lernen verschiedene Bio-Siegel kennen.

Station: Saisonalität

Anhand heimischer Obst- und Gemüsesorten erarbeiten die Teilnehmenden Inhalte zum Thema Saisonalität. 

Station: Regionalität

Die Teilnehmenden arbeiten für verschiedene Obst- und Gemüsesorten Inhalte zum Thema Regionalität heraus. 

Station: Tierisch viel CO2

Anhand der Beispiele Kuhmilch, Soja- und Haferdrink sowie verschiedener Burger erarbeiten die Teilnehmenden die Unterschiede zwischen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln.

Station: Tierisch viel Platz

Die Teilnehmenden vergleichen den Flächenverbrauch von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln in der Landwirtschaft. 

Station: Klima-Werbung

Anhand von Produktbeispielen setzen sich die Teilnehmenden kritisch mit Werbeaussagen rund um das Klima auseinander.

(optional) Station: Klimalexikon

Wichtige Begriffe rund um den Klimawandel werden mit Hilfe von Erklärkarten erarbeitet.

(optional) Station: Klima-Tipps

Die Teilnehmenden erarbeiten sich Empfehlungen und Tipps für eine klimafreundliche Ernährung.

VORAUSSETZUNGEN

  • Raum mit Projektionswand
  • Beamer und Laptop (kann im Bedarfsfall durch die VZ MV gestellt werden)
  • 7 Tischgruppen á 2 Tische, Stühle je Teilnehmendenzahl