Warnung: Neue Abzock-Tricks rund um Buchsammlungen
Stand:
12. Januar 2026
Kriminelle nutzen neue Methoden, um Besitzer:innen von Lexika- oder Faksimile-Sammlungen abzuzocken. Nach wie vor wird mit angeblichem "Wiederverkaufswert" gelockt, doch jetzt kommen zusätzliche, besonders teure Tricks hinzu.
Seit einiger Zeit kommen neue Tricks zur Masche hinzu:
Falsche Gutachter:innen: Vertreter:innen geben sich als Expert:innen aus, "begutachten" oder fotografieren Ihre Bücher und kassieren dafür mehrere Tausend Euro, ohne echten Mehrwert.
Teure Zertifikate: Es werden kostenpflichtige Zertifikate über die "Vollständigkeit" der Sammlung angeboten. Behauptung: Ohne diese sei ein Wiederverkauf auf Online-Plattformen nicht möglich. Kosten: mehrere Tausend Euro.
Registrierungsgebühren: Verbraucher:innen sollen ihre Sammlung kostenpflichtig "registrieren" lassen - angeblich als Voraussetzung für einen Verkauf.
Den Verbraucherzentralen ist kein einziger Fall bekannt, in dem eine Sammlung gewinnbringend verkauft wurde.
Was können Sie tun?
Nicht auf solche Angebote eingehen!
Keine Fremden in die Wohnung lassen.
Keine Kredite oder Ratenzahlungen für solche Käufe aufnehmen - das Risiko ist hoch und ein Gewinn nicht belegt.
Kontaktieren Sie Ihre Verbraucherzentrale oder die Polizei, wenn Sie unsicher sind.
Die vermeintlichen Vertreter:innen lassen sich nicht abwimmeln? Rufen Sie die Polizei! Es laufen bereits Ermittlungen gegen diese kriminellen Netzwerke.
Riester-Reform, Altersvorsorgedepot, neue Chancen? Erfahren Sie in unserer kostenfreien Online-Reihe „Lunch and Learn“, was die geplanten Änderungen für bestehende Riester-Verträge bedeuten, wann ein Wechsel sinnvoll sein kann und worauf Sie bei neuen Angeboten achten sollten.
Jetzt ruft Lidl eine Tiefkühlbeeren-Mischung wegen Noroviren zurück. Kürzlich hat die REWE Group Tiefkühlbeerenwegen Hepatitis-A-Viren zurückgerufen, im Mai Globus. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.
Die Verbraucherzentrale rät, Tiefkühlbeeren vor der Verwendung in kalten Speisen durchzukochen.
Auf WhatsApp funktionierte jahrelang alles nur über die Handynummer. Bald ist es möglich, die Messenger-App auch mit einem Benutzernamen zu verwenden. Den kann man seit Juli 2026 reservieren. Die Verbraucherzentralen erklären das neue Angebot und zeigt Vor- und Nachteile.
Wer bei Doctolib gezielt nach Kassenarztterminen sucht, bekommt trotz aktiviertem Filter weiterhin private und kostenpflichtige Angebote angezeigt. Ein Marktcheck des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt: Mehr als jeder dritte Termin wies auf eine Selbstzahlung hin.
Seit August 2022 besteht die Pflicht, Sie bei der Anlageberatung nach Ihren Nachhaltigkeitspräferenzen zu fragen. Also ob und, falls ja, wie das Geld nachhaltig investiert werden soll. Die Verbraucherzentralen erklären die verschiedenen Kategorien.
Wenn die Temperaturen steigen, steigt auch die Nachfrage nach Kühlung – und damit die Zahl unseriöser Angebote. Die Verbraucherzentralen warnen vor sogenannten Mini-Klimaanlagen, die kaum mehr leisten als ein billiger Ventilator. Was Sie wissen müssen.
Mit offiziell wirkenden Nachrichten locken Kriminelle auf betrügerische Internetseiten. Sie geben sich als Behörden oder staatliche Stellen aus. In diesem Artikel zeigen die Verbraucherzentralen Beispiele solcher Betrugsmaschen. Aktueller Fall: Angebliche "Klimasonderzahlung" der Bundesregierung.