11. Mai 2026: Angebliche Zahlungsaufforderung des Rundfunkbeitrags
- Thema/Betreff: "Ihr Zahlungsplan für den Rundfunkbeitrag ab 2026". Angeblich müsse man bis zum nächsten Tag den fälligen Rundfunkbeitrag selbst überweisen.
- Grund sei eine Umstellung der Zahlungsmitteilung auf digitalen Versand.
- Unten in der E-Mail ist eine IBAN angegeben, an die man das Geld per Direktüberweisung senden soll.
- Bei Zahlung des Beitrags für ein halbes oder ganzes Jahr gäbe es sogar Rabatt.
- Anzeichen für Phishing: keine persönliche Anrede ("Sehr geehrte Damen und Herren"), unseriöse Absenderadresse, in jeder E-Mail gleiche Beitragsnummer (Kundenreferenz). Auch Zeitdruck und Rabatt sind Lockmittel, die es vom echten Beitragsservice nicht gibt.
Im Artikel Phishing-Mails und falsche SMS von Ministerien und Behörden zeigen wir dieses und weitere Beispiele für Betrugsversuche von offiziellen Stellen.

11. Mai 2026: Angeblich ausgesetzte Netflix-Mitgliedschaft wegen Zahlungsproblemen
- Thema/Betreff: Die E-Mail informiert darüber, dass die Netflix-Mitgliedschaft aufgrund angeblicher Zahlungsprobleme ausgesetzt wurde. Bereits die auffällige Überschrift "MITGLIEDSCHAFT AUS!" soll Handlungsdruck erzeugen.
- Die vermeintliche Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum konnte nicht autorisiert werden. Deshalb ist die Mitgliedschaft vorübergehend ausgesetzt.
- Durch die Androhung einer ausgesetzten Mitgliedschaft und den Hinweis auf Zahlungsprobleme soll Druck aufgebaut werden, was zu vorschnellem Handeln verleiten soll.
- Anzeichen für Phishing: keine Anrede, unseriöse Absenderadresse, Drohung mit Kontoeinschränkung, Link in der Mail.
Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Konto bei Netflix haben, schauen Sie in der App oder auf der echten Internetseite nach, ob es dort ähnliche Aufforderungen gibt.





