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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich sämtliche aktuellen Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir umgehend über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


20. April: PayPal-Kunden bleiben im Hauptfokus von Phishing

Kurz vor dem Wochenende sind es schon wieder vor allem die PayPal-Kunden, die unter Phishing-Versuchen zu leiden haben. In einer Variante der vielen heißt es, dass -wie so oft bei betrügerischen Mails- ungewöhnliche Aktivitäten im Konto festgestellt worden seien, deswegen das Konto gesperrt worden sei und man sich aus diesem Grund als rechtmäßiger Kontoinhaber verifizieren solle. Besonders auffällig bei dieser Mail sind die diversen Rechtschreib- und Grammatikfehler und vor allem das schlechte Design der Mail, das dem richtigen PayPal-Design kaum ähnelt. Lassen Sie sich also nicht in die Irre führen und ignorieren Sie die Mail, verschieben Sie sie ihn Ihren Spam-Ordner und geben Sie keine privaten Daten preis.

PayPal Phishing-Mail

19. April: Volkswagen Financial Services-Kunden sind neues Ziel von Phishing

Heute erhalten wir vermehrt Nachrichten, die auf ein neues Ziel abzielen: die Kunden der Volkswagen Financial Services. Den Kunden der Tochterfirma von Volkswagen wird vor allem eine Mail mit der Betreffzeile "Nachricht von Ihrem Kundenservice" gesendet. Aufgrund von neuer "Mindestanforderungen für die Sicherheit von Internetzahlungen" sei die Volkswagen Financial Services dazu verpflichtet die Identität des Kunden regelmäßig zu überprüfen. Falls der Kunde sich nicht verifiziere ist eine Sperrung des Kontos "unumgänglich". Verifizieren Sie sich nicht, denn es handelt sich hier um eine typische Phishing-Mail. Die Eingabe Ihrer Daten kann Ihnen Schaden zu fügen, da die Daten direkt in die Hände der Betrüger gelangen würden. Geben Sie also zu Ihrer eigenen Sicherheit keine persönlichen Daten ein, ignorieren Sie die Mail und alle in ihr enthaltenen Links und verschieben Sie die Mail in Ihren Papierkorb.

Volkswagen Financial Services Phishing-Mail

17. - 18. April: Amazon-Kunden ebenfalls wieder betroffen

Auch Kunden des Onlinehändlers Amazon sind wieder einmal von Phishing-Mails betroffen. Unter anderem versuchen die Betrüger mit der Variante "Amazon | Aktuelle Kundenmitteilung! - Ihre Mithilfe ist erforderlich" an die Zugangsdaten von Kunden zu gelangen. Dabei wird wieder einmal ein angeblicher Beschluss des EU-Parlaments als Grund für die erforderliche Bestätigung genannt. Wie üblich gilt auch hier: Ignorieren Sie die Aufforderung, geben Sie keine persönlichen Daten preis und verschieben Sie diesen und andere Betrugsversuche unbeantwortet in ihren Spamordner.

Phishing-Mail Amazon

16. April: Phishing-Betrüger fokussieren sich weiterhin auf Kunden von PayPal

Auch nach dem Wochenende lässt die Bedrohung durch Phishing-Mails, die sich an Kunden des Online-Bezahldienstes PayPal richten, nicht nach. In Nachrichten mit der Betreffzeile "Versuchte Änderung des PayPal-Kontos" versuchen die Betrüger der sensiblen Kundendaten habhaft zu werden. Da es kürzlich zu einem vermeintlichen Änderungsversuch von Kontoinformationen gekommen sei, wurde das Benutzerkonto des Empfängers nun auf Fehler und Probleme untersucht. Wegen angeblich suspektem Verhalten sei das Konto jedoch vorübergehend gesperrt. Um es wieder wie gewohnt nutzen zu können, müsse sich der Empfänger auf der verlinkten Webseite einloggen und eine Verifizierung durchführen. Dies geschehe durch die Eingabe persönlicher und kontobezogener Daten.

Es handelt sich hier um einen klassischen Phishing-Versuch. Öffnen Sie daher zu Ihrer eigenen Sicherheit keine Links und geben Sie unter keinen Umständen sensible Daten preis.

Phishing-Mail PayPal 16.04.2018 "Versuchte Änderung des PayPal-Kontos"

13. April: PayPal-Kunden bleiben von Phishing betroffen

Kurz vor dem Wochenende sind es wieder die PayPal-Kunden, die am meisten unter Phishing-Versuchen leiden.  Vor allem die Mail mit der Betreffzeile "Sicherheitshinweiß: Serviceidentifikation!" wurde uns diverse Male zugeschickt. Wie üblich wird behauptet, dass eine Verifizierung nötig sei um die eigene "Sicherheit und Zufriedenheit weiter zu gewährleisten". Besonders auffällig hierbei ist, dass die Betrüger am Ende der Mail selbst indirekt vor Phishing warnen, in dem sie -zu Recht- sagen, dass PayPal den Kunden niemals dazu auffordern würde "ein neues Passwort zu erstellen". PayPal würde jedoch auch keine "regelmäßige Präventivmaßnahme" durchführen, bei der sich die Kunden als rechtmäßiger Konto-Besitzer identifizieren müssen. Also lassen Sie sich nicht von dieser vermeintlichen Warnung in die Irre führen, denn auch hier handelt es sich um eine Phishing-Mail. Es gilt bei dieser Mail das Gleiche wie bei allen anderen Mails dieser Art: ignorieren Sie alle Links und verschieben Sie die Mail in Ihren Papierkorb.

PayPal Phishing-Mail