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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


13.Dezember: Kunden der HypoVereinsbank verstärkt im Fokus der Betrüger

Kurz vor dem Wochenende erreichen uns mit Abstand die meisten E-Mails im Namen der HypoVereinsbank. Unter der Betreffzeile "Neue Mitteilung Ihrer HypoVereinsbank" verbergen sich unterschiedliche Varianten von Phishing-Versuchen. Sie haben jedoch eins gemeinsam: All diese Versuche zielen auf die Preisgabe Ihrer persönlichen Daten ab. Angeblich werden Sie anhand eines Links weitergeleitet, um Ihre Daten zu vervollständigen oder zu bestätigen. Hierfür werden verschiedene Gründe jeweils am Anfang der E-Mail genannt. Auch hier können wir Ihnen nur raten, diese Aufforderungen zu ignorieren und diese und andere Betrugsversuche unbeantwortet in ihren Spamordner zu verschieben.

hypovereinsbank hypovereinsbakn

11-12.Dezember: Amazon bleibt im Fokus

Die Kunden von Amazon bleiben weiterhin im Fokus der Betrüger. Heute erreicht uns vor allem die E-Mail mit der Betreffzeile "Wir bräuchten einen aktuellen Abgleich Ihrer Amazon Daten" . Hinter dieser täuschend echten Variante verbirgt sich ein Betrugsversuch mit dem Betrüger versuchen an Ihre persönlichen Daten zu gelangen. Wieder einmal heißt es, dass eine neue Datenschutz-Grundverordnung dieses Jahr in Kraft getreten sei, weshalb Amazon seine AGB aktualisieren und eine Verifizierung aller Kundendaten durchführen müsse. Wie so oft, gibt es diesbezüglich eine Frist, die man einhalten solle, so dass der "Schutz" der Daten weiterhin gewährleistet werden könne. Geben Sie auf keinen Fall Ihre Daten in die Hände der Betrüger! Verschieben Sie die Mail zu Ihrer eigenen Sicherheit unbeantwortet in den Spam-Ordner.

amazon 11.12.18

07.-10. Dezember: Amazon und Sparkasse wieder mehr im Fokus

Auch nach dem Wochenende bleiben es die Kunden der Sparkasse und von Amazon, die unter Phishing-Mails zu leiden haben. Es gilt wie immer: nicht auf Links klicken, mit denen Sie sich angeblich, wegen beispielsweise veralteter Daten oder eines neuen Gesetzes, erneut verifizieren müssen.

Aktuell sind Sparkassen-Kunden wieder vermehrt im Fokus der Kriminellen. Bei der Betrugsmail mit der Betreffzeile "Aktualisierung erforderlich" geht es in der Sache darum, dass angeblich wegen der Brexit-Verhandlungen die Zahlungssysteme geändert werden mussten. Erfreulicherweise machen die Kriminellen immer noch Fehler. Die Frist der am 6. Dezember verschickten E-Mail wurde nicht angepasst und lief vermeintlich schon Ende November ab. Ignorieren Sie die E-Mail einfach.

Screenshot Sparkasse-Phishing-Mail

Auch Nutzer von Amazon sind wieder häufiger von Phishing betroffen. Aktuell bekommen wir zum Beispiel eine Betrugsmail mit der Betreffzeile "Amazon Mögliche Konto Sperrung" weitergeleitet. Hier ist wieder einmal die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der erfundene Grund für den Versand der E-Mail. Wer die Identität nicht bestätige, müsse damit rechnen, dass das Konto deaktiviert werde, so die Betrüger. Klicken Sie in unerwarteten E-Mails niemals auf Links oder Anhänge.

Screenshot Amazon-Phishing-Mail

06. Dezember: Weitere Phishing-Versuche im Namen von PayPal

Auch heute erreichten uns einige Phishing-Versuche im Namen von PayPal. Hierbei wurde uns die Version mit dem Betreff "Ihr PayPal Rechnung" am häufigsten weitergeleitet. In besagter Mail werden Sie über eine noch ausstehende Rechnung informiert, welche Sie per Überweisung bis zum 7. Dezember 2018 begleichen sollen. Genauere Informationen können laut Mail dem beigefügten Anhang, welcher die Rechnung enthält, entnommen werden. Diesen sollten Sie unter keinen Umständen öffnen, da dadurch ein Schadprogramm - in Form eines Virus oder eines trojanischen Pferds - auf Ihren Rechner geladen wird. Weiter unten in der Mail befindet sich eine Verlinkung, welche Ihnen bei offenen Fragen helfen soll. Diese führt überraschenderweise nicht auf eine gefälschte Webseite, sondern auf die offizielle FAQ-Seite von PayPal. Lassen Sie sich davon nicht täuschen: Denn dies ist eine beliebte Masche unter Phishing-Betrügern, welche die Mail glaubwürdig erscheinen lassen soll. Öffnen Sie zu Ihrem eigenen Schutz keinerlei Anhänge oder Links und verschieben Sie derartige Mails in Ihren Spam-Ordner.

PayPal 06.12.18 Ihr PayPal Rechnung