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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


13. - 14. Februar: Sparkassen-Kunden erneut im Fokus der Phishing-Betrüger

Gestern und heute erreichten uns viele Phishing-Mails, die sich auf die Kunden der Sparkasse fokussieren. Hinter der Betreffzeile "Wichtiger Hinweis / Ihr Mitwirken erforderlich!" verbirgt sich ein dreister Versuch an Ihre Daten zu gelangen. Angeblich wurden ungewöhnliche Login Versuche erkannt, weswegen man nun seinen Online-Banking-Zugang erneut freischalten müsse. Zu dieser Freischaltung solle man den Link in der Mail nutzen. Unter anderem an dieser Aufforderung erkennt man, dass es sich hier nicht um eine Mail der Sparkasse handelt, sondern um eine typische Phishing-Masche. Die Sparkasse würde Sie nie zu einer Verifizierung durch einen in der Mail enthaltenen Link auffordern. Am besten ignorieren Sie diesen Betrugsversuch und verschieben ihn in Ihren Spam-Ordner.

Sparkasse Phishing-Versuch

12. Februar: Phishing im Namen von Amazon

Wieder einmal sind die Kunden des Onlineversandhändlers Amazon von Phishing betroffen. In der aktuellsten Variante "Verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt" wird behauptet, dass "bedenkliche Anmeldeaktivitäten" festgestellt worden wären und aus diesem Grund nun das Konto gesperrt sei. Um das Konto wieder zu entsperren, müsse der Kunde unter anderem persönliche Daten eingeben. Verifiziere man sich nicht, werde das Konto gesperrt bleiben. Lassen Sie sich nicht von dieser leeren Drohung unter Druck setzen! Diese Mail stammt nicht von Amazon, sondern von Betrügern, die so versuchen an Ihre sensiblen Daten zu gelangen. Klicken Sie zu Ihrem eigenen Schutz nicht auf die in der Mail enthaltenen Links und geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten preis.

Amazon Phishing-Mail

11.Februar: Phishing-Welle trifft Volksbanken Raiffeisenbanken-Kunden

Nach dem Wochenende erreichen uns vorwiegend Phishing-Mails, die auf  die Volksbanken Raiffeisenbanken-Kunden abzielen. In der täuschend echten Variante mit der Betreffzeile "Abgleich Ihrer Mobilfunknummer" werden die Empfänger zu einem Abgleich der Mobilfunknummer Ihres Smartphones aufgefordert. Dieser Abgleich sei "zwingend notwendig", um weiterhin den Sicherheitsstandards gerecht zu werden und die Sicherheit der Kunden im Mobilfunknetz weiter zu gewährleisten. Unterlässt man diesen Abgleich, könne man nicht mehr in vollem Umfang am "mTAN-Verfahren" teilnehmen. Trotz des seriösen Erscheinungsbilds ist auch diese E-Mail ein geschickter Versuch, unerfahrene Verbraucher zur Preisgabe persönlicher Daten zu bewegen. Ignorieren Sie die Aufforderung und verschieben Sie diese und andere Betrugsversuche unbeantwortet in ihren Spamordner. 

volksbank 11.2

07. - 08. Februar: Phishing-Betrüger zielen auf PayPal-Kundschaft

Gegen Ende der Woche erreichten uns einige Phishingversuche im Namen von PayPal. In den neusten Versionen werden die Kunden über eine temporäre Sperrung des Benutzerkontos informiert. In allen Varianten kann besagte Sperrung angeblich nur behoben werden, wenn man dem beigefügten Link folgt und einen Datenabgleich durchführt. Die Gründe für diese Maßnahme variieren von Mail zu Mail. Hierbei handelt es sich offensichtlich um klassische Phishingversuche, denn weder PayPal, noch ein anderes seriöses Unternehmen, würde Sie per Mail zur Angabe sensibler Kontodaten aufrufen. Deshalb raten wir, diese und ähnliche Mails, sowie alle enthaltenen Links zu ignorieren und unter keinen Umständen sensible Daten preiszugeben.

Unter dem Betreff "Ihr Konto wird eingeschränkt, bis Sie weitere Angaben machen." erreichte uns heute eine Phishing-Mail, die sich erneut an die Kundschaft von PayPal richtet. In der Mail fordern die Betrüger Sie zu einem manuellen Datenabgleich per Link auf, um die Sperrung Ihres Kontos aufzuheben. Angeblich handelt es sich bei dieser Sperrung um eine Sicherheitsmaßnahme, die eingeleitet wurde, da "von einer nicht autorisierten IP-Adresse" versucht wurde auf ihr Konto zuzugreifen. Natürlich sind alle in der Mail genannten Gründe frei erfunden und es handelt sich um einen Phishing-Versuch. Wie auch gestern raten wir sämtliche Aufforderungen zur Dateneingabe zu ignorieren und die Mail in den Spamordner zu verschieben.

PayPal 07.02.19 Kontoeinschränkung; Bitte bestätigen Sie Ihre DatenPayPal 07.02.19 SicherheitsüberprüfungPayPal 08.02.19 Ihr Konto wird eingeschränkt, bis Sie weitere Angaben machen