Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

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Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.
Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


17. August 2022: DKB-Phishing - Neues Web-Sicherheitssystem aktivieren

Nach kurzer Pause wurden uns heute wieder Phishing-Versuche weitergeleitet, die sich an die Kundschaft der Deutschen Kreditbank AG richten. Am häufigsten erreichte uns die Nachricht "Bitte aktivieren Sie das neue Sicherheitssystem", welche angeblich vom Kundenservice der DKB stammt. Wie die Betreffzeile bereits verrät, informiert die Mail über ein kürzlich neu eingeführtes System, das für mehr "Schutz und Zuverlässigkeit" sorgen soll. Über einen beigefügten Link soll das System bis zum 17.08.2022 aktiviert werden. Andernfalls werde Ihre Karte gesperrt. Natürlich wurde Ihre Karte nicht deaktiviert. Diese Drohung, sowie die genannte Frist sind frei erfunden und Teil einer perfiden Phishing-Masche, die unerfahrene Verbraucher:innen verunsichern soll. Kein seriöses Kreditinstitut fordert per E-Mail dazu auf, einem Link zu folgen und anschließend sensible Daten preiszugeben. Verschieben Sie auch diesen Betrugsversuch einfach unbeantwortet in den Spamordner. 

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16. August 2022: Raffiniertes PayPal-Phishing: Angeblich Zahlung an Netflix gesendet

Heute traf mit dem Betreff "Beleg für Ihre Zahlung an Netflix.com" ein raffinierter Phishing-Versuch ein, welcher im Namen von PayPal verfasst wurde. Bei der Nachricht scheint es sich um eine Zahlungsbenachrichtigung zu handeln, die über eine Abbuchung i. H. v. 7,99€ für ein Netflix-Abonnement informiert. Sollte es sich um eine falsche Abbuchung handeln, kann das Problem über den Button "Konfliktlösungen" behoben werden. Auch wenn die E-Mail grundsätzlich sehr authentisch gemacht ist und sogar das typische blau-weiße PayPal-Layout verwendet wurde, handelt es sich um einen Betrugsversuch. Zu erkennen ist das zum Beispiel an der unseriösen Absenderadresse. Wenn Sie den Mauszeiger auf den Link halten, ohne diesen anzuklicken, sehen Sie, dass dieser nicht auf die echte Seite von PayPal führt. Deshalb gilt auch hier: Weder den Link öffnen noch persönliche Daten preisgeben! Verschieben Sie diesen und andere Betrugsversuche einfach unbeantwortet in ihren Spamordner.

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15. August 2022: Vorsicht Phishing: Probleme bei Ihrem Netflix-Abonnement

Am vergangenen Wochenende wurden vermehrt Phishing-Mails versandt, die Kund:innen von Netflix zur Eingabe persönlicher Daten auffordern. Die Nachrichten mit dem Betreff "Problem mit Ihrem Netflix-Konto" scheint auf den ersten Blick eine Sicherheitsbenachrichtigung zu sein. Angeblich konnte Ihr Netflix-Abonnement nicht verlängert werden. Um das Problem zu beheben, sei eine Aktualisierung Ihrer persönlichen Daten notwendig. Natürlich ist der Inhalt dieser Mail frei erfunden. Folgen Sie dem Link nicht und achten Sie darauf keine persönlichen Daten, wie Zahlungsdetails preiszugeben. Nur so können Sie sich vor Datenmissbrauch schützen.

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12. August 2022: Amazon-Phishing: Ungewöhnliche Aktivitäten auf Ihrem Konto

Mit der Nachricht "Konto begrenzt" trafen kurz vor dem Wochenende einige Phishing-Mails ein, die auf Amazon-Nutzer:innen abzielen. Angeblich mussten alle ausstehenden Bestellungen storniert werden, da ungewöhnliche Aktivitäten auf Ihrem Amazon-Konto festgestellt wurden. Um das Konto zu reaktivieren, müsse man lediglich der Schaltfläche folgen und die Anweisungen auf der verlinkten Webseite ausführen. Ferner drohen die Betrüger:innen mit einer dauerhaften Sperrung des Kontos, sollte der Forderung nicht innerhalb von drei Tagen Folge geleistet werden. Natürlich ist der Inhalt dieser Mail frei erfunden. Folgen Sie dem Link nicht und achten Sie darauf keine persönlichen Informationen, wie Login-Daten preiszugeben. Nur so können Sie sich vor Datenmissbrauch schützen.

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11. August 2022: Banken im Phishing-Fokus

Heute fokussierten sich die Phishing-Kriminellen hauptsächlich auf Banken und Kreditinstitute. Die Nachricht mit dem Betreff "Aktualisieren Sie Ihre Sicherheitseinstellungen" zielt auf die Kundschaft der Postbank ab. Wie der Betreffzeile bereits zu entnehmen ist, sollen Sie Ihr Konto auf den neusten Sicherheitsstand bringen. Dazu müssen Sie lediglich das Verifizierungsverfahren der BestSign-App durchlaufen. Natürlich liegt der Mail ein Link bei, welcher zu dem vermeintlich notwendigen Verfahren führt. Zwar bietet die Postbank tatsächlich die BestSign-App an, jedoch wird die Postbank Sie nie zu einer Verifizierung per E-Mail auffordern. Wie auch sonst gilt: Nicht in die Irre führen lassen und den Betrugsversuch unbeantwortet in den Spamordner verschieben.

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10. August 2022: Vorsicht Phishing: Verdächtige Aktivitäten auf Ihrem PayPal-Konto

Mitte der Woche zielen die Phishing-Berüger:innen wieder auf den Online-Bezahldienst PayPal ab und verschickten zahlreiche betrügerische E-Mails in dessen Namen. Aufgrund verdächtiger Aktivitäten musste Ihr Konto vorübergehend gesperrt werden. Über den beigefügten Link sollen Sie bestätigen, dass Sie besagte Kreditkarte besitzen. Nur so könne die Kontosicherheit wieder hergestellt werden. Das entspricht natürlich nicht der Wahrheit. Auch hier steht wieder der Erhalt privater Informationen im Vordergrund. Schützen sie sich vor Datenmissbrauch, indem Sie diesen und ähnliche Betrugsversuche unbeantwortet in den Spamordner verschieben. 

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