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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


16: September: Amazon Phishing-Mails und Bitcoin-Erpressungen

Die Betrüger nutzen die Änderungen im Online-Banking durch die Zweite Europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 ("Payment Services Directive 2") für ihre kriminelle Machenschaften aus. Ein gutes Beispiel dafür ist die Phishing-Mail mit der Betreffzeile "Änderung der Zahlungsrichtlinie PSD2!", die auf die Kundschaft des Onlineversandhändlers Amazon abzielt. Angeblich müsse der Kunde seine Daten über einen Link in der Mail überprüfen, damit der Umsetzung der PSD2 nichts im Wege stehe. Für die Umsetzung müssen Sie Ihre Daten nicht überprüfen! Es handelt sich hier um eine Phishing-Mail. Sobald Sie Ihre Daten eingeben, fallen diese unverschlüsselt in die Hände der Betrüger, die Ihnen anschließend schaden können. Wir empfehlen daher unter keinen Umständen sensible Daten preiszugeben.

Amazon Phishing

Außerdem erhalten wir weiterhin täglich Erpressungsmails. Die Betreffzeilen variieren, aber der Inhalt bleibt gleich: angeblich habe sich ein Hacker Zugriff zum PC verschafft und sein Opfer anschließend bei der Selbstbefriedigung über die Webcam gefilmt. Damit der Hacker dieses Video nicht an Freunde und Familie weiterleitet, solle man einen bestimmten Betrag in Bitcoins an die angegebene Adresse senden. Lassen Sie sich nicht von dieser leeren Drohung unter Druck setzen! Ihr PC wurde nicht gehackt. Dies ist lediglich ein geschmackloser Versuch von Betrügern schnell an Geld zu gelangen. Wir empfehlen diese Mail zu ignorieren.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Bitcoin-Erpressung

13. September: Bankkunden im Fokus

Kurz vor dem Wochenende erhalten wir Zahlreiche E-Mails im Namen der Sparkasse und der Volks- und Raiffeisenbanken. Inhaltlich geht es ebenso, wie gestern ( 12. September: PayPal- Kunden von Phishing betroffen) um die PSD2-Gesetzgebung, welche am 14. September eintreten soll. Aufgrund dessen , ist eine Kundendaten Überprüfung notwendig. Bei fehlender Überprüfung kann es zu "Problemen", "Schwierigkeiten", Zahlungen oder zur Kontosperrung kommen. All diese Konsequenzen sollen Sie lediglich verunsichern. Es handelt sich hier um typische Betrugsversuche. Ignorieren Sie die Aufforderung!

volksbankSparkasse Phishing

12. September: PayPal- Kunden von Phishing betroffen

Heute leidet vor allem die Kundschaft des Onlinebezahldienstes PayPal unter den Betrugsversuchen. Wie so oft, solle in Kürze (14.09.2019) eine neue Regelung in Kraft treten. Diesbezüglich, sei der Zahlungsdienstleiter  verpflichtet, sich auf die neuen Sicherheitsbestimmungen einzustellen und das Banksystem entsprechend anzupassen. Natürlich muss auch PayPal Systemänderungen vornehmen, um mit der Rechtsprechung "konform" zu bleiben. Damit den Kunden ein "reibungsloser Übergang in das neue System" gewährleistet werden kann, ist die Mitarbeit der Kunden notwendig. Sie werden aufgefordert eine Datenüberprüfung durchzuführen. Tun Sie dies nicht, müsse das Kundenkonto gesperrt werden. Hiervon sollten Sie sich nicht beunruhigen lassen! Genau das wollen die Betrüger erreichen und Sie zu unüberlegtem Handeln bringen. Verschieben Sie diese E-Mail unbeantwortet in den Spamordner.

PayPal Phishing

11. September: Phishing-Versuch im Namen der LBB

Mitte der Woche trifft es die Kunden der Landesbank Berlin. Die Betrüger verschickten zahlreiche Phishing-Mails mit dem Betreff "Informationen zu Ihrem Vertrag". Gefordert wird eine Zustimmung der Kunden um weiterhin alle Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können. Diesbezüglich solle man innerhalb von 2 Werktagen "die Schritte befolgen", indem man auf den beigefügten Link klickt. Selbstverständlich geht es den Betrügern hierbei nur um den Schutz der Kundendaten. Wieder mal können wir Ihnen nur raten der Aufforderung nicht zu folgen! Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten preis.

LBB Phishing

10. September: Vermehrt Phishing im Namen der Telekom

Momentan erreichen uns vermehrt Phishing-Mails, die auf die Kundschaft der Telekom abzielen. Eine dieser Mails trägt die Betreffzeile "TELEKOM". In dieser Mail wird behauptet, dass alle Mail-Konten deaktiviert werden würden, die "noch nicht auf Cloud-Server aktualisiert wurden". Um die Deaktivierung zu vermeiden, solle man nun seine Daten via Link in der Mail aktualisieren. Schon auf den ersten Blick erkennt man durch das Layout und die indirekte Anrede die Phishing-Mail. Geben Sie daher zu Ihrem eigenen Schutz keine sensiblen Daten preis.

Telekom Phishing

09. September: Amazon-Kunden sind Ziel der Phishing-Betrüger

Mit einer altbekannten Masche versuchen Phishing-Betrüger die Kunden von Amazon zur Herausgabe sensibler Daten zu bewegen. Angeblich habe es einen unbekannten Login-Versuch gegeben. Details dazu, wie Standort und Zeitpunkt des Logins, werden ebenfalls in der Mail angegeben. Sollte man sich nicht mit diesen Login-Daten identifizieren können, müsse man seine Kontoinformationen abgleichen. Diesen dreisten Phishing-Versuch haben wir so oder so ähnlich schon diverse Male in diesem Jahr zugesendet bekommen. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, denn bei dieser Mail handelt es sich eindeutig um einen Phishing-Versuch. Wir empfehlen wir bei allen Mails dieser Art: ignorieren.

 

 Bitcoin-Erpressung