Tomaten richtig aufbewahren
Tomaten sollten schattig bis dunkel und bei mäßigen Temperaturen, am liebsten bei 12 bis 16 Grad Celsius, gelagert werden.
Tomaten sind kleine Diven: Nur zwischen 12 und 16 Grad Celsius bleiben sie schön aromatisch.
Zu hohe Temperaturen beschleunigen das Verfaulen. Ist es kälter, verlieren sie Geschmack und schimmeln eher. Tomaten gehören deshalb auf keinen Fall in den Kühlschrank!
Auch beim Untergrund ist die Tomate wählerisch. Ihre Schale ist weich und bekommt leicht Druckstellen. Ein weicher Untergrund, zum Beispiel ein Küchentuch, hilft. Tomaten brauchen Luft, luftdichte Behälter sind daher ungünstig. Am besten eignet sich eine offene Schale.
Sonnenanbeterin?
Ja und nein. Reife Tomaten sollten die Sonne am besten nicht mehr sehen, sonst reifen sie weiter und werden überreif.
Für grüne, unreife Tomaten kann man den Effekt aber nutzen. Legt man sie an ein helles, von der Sonne beschienenes Plätzchen (auch ruhig auf die Fensterbank), reifen sie in wenigen Tagen nach. Dieselbe Wirkung hat Obst, das Ethylen abgibt, zum Beispiel Äpfel.
Weiche und feste Tomaten
Je nach Festigkeit kann man erahnen, wie lange sich Tomaten noch halten. Weiche, also reife Exemplare halten sich eventuell nur noch zwei Tage. Fühlen sich die Tomaten beim Drucktest noch recht fest an, können sie auch noch ein bis zwei Wochen gelagert werden.
Grundsätzlich mag es die Tomate schattig bis dunkel sowie gut durchlüftet und am liebsten bei 12 bis 16 Grad Celsius. Ihr Platz ist also eine dunkle Ecke des Vorratsregals. Reife Exemplare halten sich dort etwa vier bis fünf Tage.
Unreife Tomaten sollte man an einem hellen Platz lagern, damit sie noch nachreifen können. Alternativ kann man sie neben Obst und Gemüse legen, das Ethylen abgibt. Aber Vorsicht, die Tomate gibt das Gas selbst ab.



