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Stichworte: Von Anschluss bis Unwuchtkontrollsystem

Stand:
On

Anschluss, elektrischer

Eine Schutzkontakt-Steckdose reicht aus. Der Stromkreis, an den das Gerät angeschlossen werden soll, benötigt in der Regel eine Absicherung mit 16 Ampere. Für Modelle mit 2,2 kW Anschlusswert genügen zehn Ampere, dafür verlängert sich allerdings die Waschdauer.

Energiesparprogramm

Programme zur Senkung des Stromverbrauchs gehören mittlerweile zum Standard. Sie verlängern die Einwirkzeit der Lauge, wodurch die Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen – also mit geringerem Stromverbrauch – sauber wird. Diese Funktion ist meistens durch eine Taste wählbar oder grundsätzlich in das Programmangebot integriert.

Frontlader

Bei einem Frontlader wird die Wäsche durch eine Tür in der Vorderseite des Geräts eingefüllt. Ein Frontlader kann als Standgerät frei aufgestellt werden, aber auch - gegen Aufpreis - unter eine Arbeitsplatte oder in eine Schrankwand (als so genanntes Unterbaugerät) eingebaut werden. Frontlader können auch zusammen mit einem Wäschetrockner zu einer platzsparenden Wasch-Trockensäule kombiniert werden. Gegensatz: Toplader

Mengenautomatik

Die Mengenautomatik reduziert bei nicht ganz gefüllter Trommel den Energie- und Wasserverbrauch. Bei halber Beladung verringert sich der Verbrauch allerdings nicht um die Hälfte, sondern lediglich um 20 - 30 Prozent. Eine Waschmaschine wird ökonomisch und ökologisch am besten genutzt, wenn die Trommel optimal gefüllt wird.

Mietwohnungen

Ein Vermieter kann das Aufstellen einer Waschmaschine in der Mietwohnung nur aus ganz triftigen Gründen verbieten – beispielsweise wenn die elektrischen Leitungen nicht ausreichen. Die Sorge um mögliche Feuchteschäden durch die Maschine oder der Verweis auf eine vorhandene Gemeinschaftswaschanlage sind dagegen nicht stichhaltig.

Toplader

Bei einem Toplader ist die Einfüllöffnung in Form einer Klappe oben. Die Geräte sind schmaler als Frontlader. Hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit unterscheiden sich die Typen kaum voneinander.

Restfeuchte

In Waschmaschinen gehört das Schleudern der Wäsche zum Waschprogramm. Die Trommel dreht sich dabei mit hoher Geschwindigkeit und durch die Fliehkraft wird das Wasser aus der Wäsche herausgeschleudert. Die verbleibende Restfeuchte ist abhängig von Trommeldrehzahl, Wäscheart, Schleuderprogramm und Schleuderdauer. Sie wird in Prozent angegeben, bezogen auf das Gewicht der trockenen Wäsche: So bedeutet Restfeuchte 100 Prozent, dass sich in einem Kilogramm Wäsche (Trockengewicht) nach dem Schleudern noch ein Liter Wasser befindet. Je höher die Restfeuchte, desto länger die Trockenzeit. Bei Nutzung eines Wäschetrockners erhöht sich auch der Stromverbrauch.
 

Restfeuchte je nach Höhe der Schleuderleistung

Gerätebauart

Schleuderzahl

U/min

Restfeuchte

in Prozent ca.

Waschvollautomat

500

86

 

800

70

 

1.000

57

 

1.200

53

 

1.300

51

 

1.400

50

 

1.500

49

 

1.600

44-48

 

1.800

42-43

Wäscheschleuder

1.400

55-58

 

2.800

45-50

Zum Vergleich

Handauswringen

ca. 156

Schleuderleistung

Je höher die maximale Schleuderleistung, desto weniger Strom bzw. Zeit braucht der Trockenvorgang und desto teurer ist die Maschine. Waschmaschinen mit 1.200 bis 1.400 Umdrehungen pro Minute (U/Min) reichen normalerweise aus. Frontlader mit 1600 U/min sind beim Einsatz eines Wäschetrockners sinnvoll. Trocknet die Wäsche an der Luft, reichen niedrigere Drehzahlen. Die Schleuderleistung sollte aber nicht unter 1.200 U/min liegen. Siehe auch unter Restfeuchte.

Spartaste

siehe Mengenautomatik

Unwuchtkontrollsystem

Bei hochtourigen Vollautomaten verbesserte eine solche Kontrolle Laufruhe und Standfestigkeit.

Warmwasseranschluss

Waschmaschinen mit zusätzlichem Warmwasseranschluss sind energie- und kostensparender, wenn die Warmwasserkosten im Haushalt sehr niedrig sind, z.B. bei Nutzung regenerativer Energiequellen oder durch Systeme der Wärmerückgewinnung. Warmwassergeräte sind nur dann sinnvoll, wenn sie nicht ausschließlich mit warmem Wasser arbeiten. Sie müssen auch in der Lage sein, für Feinwaschgänge mit niedrigen Temperaturen durch Mischen mit Kaltwasser entsprechend abzukühlen oder für die Spülgänge Kaltwasser zu verwenden.

Wasseranschluss

Wasserzulauf und -ablauf sollten fest, am besten an einen separaten Wasserhahn, angeschlossen werden. Wenn das nicht möglich ist, lässt sich der Zulauf über eine Wassersteckdose anschließen. Der Ablauf kann über einen Schlauch mit Krümmer in ein Becken erfolgen.