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Sparsame Geschirrspüler

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Für das maschinelle Spülen stellen der Wasser- oder Stromverbrauch die größten Kostenpunkte dar, berücksichtigt werden muss aber auch der Verbrauch von Reiniger, Klarspüler und Salz. Angenommen Sie stellen 300 Mal im Jahr die Spülmaschine an und das jeweils zur Hälfte im Normal- und im Sparprogramm (65 bzw. 45 °C), dann können Sie im Durchschnitt pro Jahr mit rund 100 Euro Betriebskosten (für Wasser, Strom, Reiniger, Klarspüler, Salz) rechnen.

Den Hauptanteil am Stromverbrauch verursacht die Erwärmung des Wassers. Daher heißt Energiesparen:

  • Spülen mit möglichst wenig Wasser bei möglichst geringer Temperatur!
  • Achten Sie beim Kauf einer Spülmaschine auf möglichst niedrige Verbrauchswerte!

Die Verbrauchswerte können je nach Effizienzklasse voneinander abweichen. In der folgenden Tabelle ist der Verbrauch beim Standardprogramm 65 °C auf Basis von Maßgedecken angegeben. Ein Maßgedeck besteht aus je 1 Essteller, Suppenteller, Desserteller, Untertasse, Tasse, Trinkglas und jeweils dazu 1 Messer, Gabel, Suppenlöffel, Teelöffel sowie Dessertlöffel.

Der Verbrauch an Strom und Wasser ist in den vergangenen Jahren generell gesunken. Die Geräte erreichen inzwischen Energieeffizienzklasse A+, A++ oder A+++. Eine Maschine der Effizienzklasse A+++ ist etwa 15 Prozent effizienter als ein Gerät mit A+, was derzeit die geringste Effizienzklasse aufweist. Neben der Effizienz für die Spülleistung muss auch die Klasse für die Trocknungswirkung ausgewiesen werden. Diese sollte die Bestnote A haben.

Achten Sie nicht nur auf das Energielabel, sondern auch konkret auf die Verbrauchszahlen! Diese können auch innerhalb einer Effizienzklasse voneinander abweichen.

Der Kaufpreis eines Geschirrspülers orientiert sich hauptsächlich an der Geräteausstattung. So kostet zum Beispiel eine Maschine mit Besteckschublade circa 40 Euro mehr, als das gleiche Modell mit dem gewohnten Plastikbehälter. Oder für ein Programm und eine Spültemperatur mehr sind zusätzlich 50 Euro zu veranschlagen. Allerdings lässt sich nicht generell ermitteln, wie viel für bestimmte Ausstattungen bezahlt werden muss. Es ist gängige Praxis, verschiedene Ausstattungsvarianten miteinander zu kombinieren. Komfortausstattungen wie Bedienungselektronik, übermäßige Programmvielfalt oder aufwendige Frontverkleidung sind meist zusätzliche Kosten. Sparen bei der Programmwahl Beim Spülen fallen die Verbrauchsunterschiede zwischen den Spülprogrammen besonders ins Gewicht. Je länger aufgeheizt werden muss, desto höher ist der Stromverbrauch. Strom- und Wasserverbrauch werden in Prospekten und Katalogen für das "Standardprogramm 65 ºC" angegeben. Dabei handelt es sich inzwischen häufig um das Eco- oder Sparprogramm. Die Werte dienen zum Vergleich der Geräte untereinander. In der Praxis sollten Sie möglichst häufig bei 50–55 ºC spülen. Höhere Temperaturen sollten nur bei besonders starker Verschmutzung verwendet werden. Energielabel für Spülmaschinen Beim Energielabel für Spülmaschinen wird der Strom- und Wasserverbrauch pro Jahr angegeben (angenommene Spülgänge pro Jahr: 280). Die Effizienzklassen reichen von D bis A+++. In den Handel dürfen jedoch nur Geräte mit der Effizienzklasse A+ oder besser gebracht werden, was bedeutet, dass Geräte der Klasse A+ keinesfalls mehr hervorragend sind. Die Angabe der Reinigungswirkung entfällt, da sie bei allen Maschinen mindestens Klasse A betragen muss. Neben den genannten Punkten sollten Sie auch die Geräuschangabe beachten. Bei weniger als 44 dB (Dezibel) ist eine Maschine wirklich leise.