Digitale Fachtagung "Verbraucher stärken im Quartier" am 11. Mai 2021

Stand:
Hier finden Sie alle Informationen zur digitalen Fachtagung der aufsuchenden Verbraucherarbeit am 11. Mai 2021.
Quartiersprojekt Fachtagung Aufmacher
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Ergebnisse und Erfahrungen aus 3 Jahren aufsuchender Verbraucherarbeit

Zum Höhepunkt der Projektlaufzeit von "Verbraucher stärken im Quartier" haben wir im Rahmen einer Fachtagung Bilanz gezogen. Es wurde diskutiert, warum die Präsenz der Verbraucherzentrale in strukturschwachen Stadtgebieten so wichtig ist und wie Verbraucherschutz hier eine Lücke in der Hilfsstruktur im Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner schließt. Wir haben gezeigt, wie unsere Quartiersmitarbeiterinnen und –mitarbeiter die Menschen vor Ort unterstützen und stärken und wie die aufsuchende Verbraucherarbeit zum Erfolgsmodell werden konnte.

Wie es gelingen kann, Verbraucherinnen und Verbraucher in besonders herausfordernden Stadtgebieten nachhaltig auch nach der Projektlauzeit gezielt zu unterstützen, hat Klaus Müller (Vorstand vzbv) mit

  • Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin BMI
  • Prof. Dr. Christian Kastrop, Staatssekretär BMJV und
  • Sebastian Thul, Staatssekretär für Umwelt und Verbraucherschutz im Land Saarland

diskutiert.

Das Bild zeigt einen undeutlichen Videoplayer

Video: Fachtagung zu "Verbraucher stärken im Quartier"

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Stimmen auf der Fachtagung

"Aufsuchender Verbraucherschutz ist besonders für Bewohnerinnen und Bewohner in benachteiligten Quartieren wichtig. Deshalb unterstützen wir gemeinsam die Verbraucherzentralen dabei, qualifizierte Beratungsangebote zu stärken. Damit erreichen wir die Menschen direkt vor Ort – das ist ein Gewinn für alle", so Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im BMI.

Es sei notwendig, in schwierigen Stadtgebieten integriert zu handeln, betont sie.

"Was nützen die besten Verbraucherrechte, wenn die Betroffenen nichts davon wissen? Rechte, die man nicht kennt, kann man nicht geltend machen", sagt Rita Hagl-Kehl, Parlamentarische Staatssekretärin im BMJV. "Gerade in Stadtgebieten, in denen es die Menschen ohnehin schwerer haben, bieten wir mit dem Projekt "Verbraucher stärken im Quartier" Unterstützung direkt vor Ort an. Das engagierte Team der Verbraucherzentrale ist gut informiert und vernetzt. Es erfährt aus erster Hand, wo der Schuh drückt und sucht etwa bei am Telefon aufgedrängten Verträgen oder unseriösen Haustürgeschäften zusammen mit den Menschen gezielt nach Lösungen."

"Verbraucher stärken im Quartier ist ein Erfolgsmodell: Wir erreichen mit unserer niederschwelligen, aufsuchenden Arbeit die Menschen, die besonders dringend Aufklärung über ihre Verbraucherrechte benötigen. Unsere Hilfe gelangt also genau dorthin, wo sie am meisten gebraucht wird", bewertet Klaus Müller, vzbv, den geglückten Schritt hin zu einer Zielgruppe, der es besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Nicht zuletzt auch, weil bestehende Hilfsangebote, wie die der Verbraucherzentrale, diese Menschen anders kaum erreichen.

 

Die Grafik zeigt die Antworten auf die Frage danach, aus welcher Stadt sich Teilnehmer:innen zugeschaltet haben.
Screenshot: Gahrens + Batterman

 

Die Grafik zeigt Ergebnisse zur Frage "Was sind aus Ihrer Sicht besonders wichtige Aspekte in der Quartiersarbeit?"
Screenshot: Gahrens + Batterman

 

Die Grafik zeigt Ergebnisse zur Frage "Welche Ziele der aufsuchenden Verbraucherarbeit im Quartier finden Sie besonders wichtig?"
Screenshot: Gahrens + Batterman

 


Projektkontakt

Heike Klees, Projektleiterin „Verbraucher stärken im Quartier“
E-Mail: heike.klees@vzbv.de, Tel. 030 258 00-534 

Carina Lichtenberg, Fachinhaltliche Projektleitung, „Verbraucher stärken im Quartier“
E-Mail: carina.lichtenberg@verbraucherzentrale.nrw, Tel. 0211 3809-687

Gefördert wird das Projekt im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie "Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier" im Programm "Soziale Stadt" durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV).

 
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