Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


23. November: Zahlreiche Phishing-Mails der "Sparkasse" im Umlauf

Zu Beginn der neuen Woche erreichte uns erneut eine Welle an Phishing-Versuchen, welche sich an die Kundschaft der Sparkasse richten. Besagte Mails erschienen unter dem Betreff "Ihr Online-Banking Zugang wurde eingeschränkt". Da frühere Aufforderungen, die persönlichen Daten zu überprüfen und zu aktualisieren, ignoriert wurden, musste Ihr Online-Banking-Zugang eingeschränkt werden. Erst wenn die geforderte Datenaktualisierung über den beigefügten Link durchgeführt wurde, kann das Konto wie gewohnt genutzt werden. Der Inhalt dieser Mail ist natürlich frei erfunden und soll unerfahrene Verbraucher zur Preisgabe sensibler Informationen bewegen. Deshalb raten wir auch hier, die Aufforderung zur Dateneingabe und alle beigefügten Links zu ignorieren. Andernfalls könnten die Verfasser der Mail z.B. betrügerische Online-Banking-Überweisungen in Ihrem Namen durchführen.

23.11.2020 Sparkasse Ihr Online-banking Zugang wurde eingeschränkt.png


 

20. November: Amazon-Nutzer von Phishing betroffen
 
Kurz vor dem Wochenende erreichte uns nach längerer Pause wieder eine Phishing-Mail, welche auf die Kundschaft von Amazon abzielt. Inhaltlich folgt besagte Mail einem klassischen Phishing-Schema, welches uns in ähnlicher Form schon häufiger zugesandt wurde. Angeblich hat Amazon Abweichungen bezüglich Ihrer Rechnungsinformationen festgestellt. Daraufhin wurde Ihr Konto vorübergehend gesperrt und alle Bestellungen eingefroren. Erst nach einer erfolgreichen Kontoprüfung, welche in Form einer Dateneingabe via Link erfolgen soll, kann das Konto wieder in vollem Umfang genutzt werden. Weiter unten in der Mail behaupten die Betrüger zudem, dass sämtliche Bestellungen storniert werden, sollten Sie die Aufforderung ignorieren. Solche Drohungen sind typisch für Phishing-Versuche und sollen die Empfänger verunsichern. Verschieben Sie diese und ähnliche E-Mails zu Ihrem eigenen Schutz unbeantwortet in den Spamordner.
 
Phishing Amazon

 

 

19. November: Volksbank ist wieder Ziel von Corona-Phishing

Mit dem Betreff "Ihre Volksbank" wurde uns heute ein Phishing-Versuch weitergeleitet, welcher das Corona-Virus ausnutzt, um an sensible Kundendaten zu gelangen. Wie dem Betreff zu entnehmen ist, richtet sich die Mail an die Kundschaft der Volks- und Raiffeisenbank. Angesichts der aktuellen Situation, empfiehlt die Volksbank allen Kunden, Filialen vor Ort zu meiden und möglichst auf die Online-Service zurückzugreifen. Damit die Volksbank Sie bei neuen Informationen oder Problemen jederzeit erreichen kann, sind aktuelle Daten essenziell. Deshalb werden Sie dazu aufgefordert, Ihre Kunden- und Kontaktdaten über den beigefügten Link zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Zwar verlagert sich die Kommunikation zwischen Kunde und Bank zur Zeit auf die Online-Service, jedoch wird die Volksbank nie per Mail Kundendaten abfragen. Empfängern solcher Mails, raten wir, diese unbeantwortet in den Spamordner zu verschieben.

19.11.2020 Volksbank Ihre Volksbank.png

 

18. November: Sparkasse steht weiterhin im Fokus der Kriminellen

Auch heute ist es weiterhin die Kundschaft der Sparkasse, die am stärksten von Phishing-Versuchen betroffen ist. Die neuste Mail wurde unter dem Betreff "Ihre Mobilfunknummer ist veraltet" verschickt. Wie schon in der gestrigen Variante, versuchen die Betrüger auch hier unter falschen Vorwänden an persönliche Informationen, wie die Mobilfunknummer zu gelangen. Bei einer Überprüfung Ihres Kontos, sei aufgefallen, dass Sie eine veraltete Telefonnummer hinterlegt haben. Solange keine aktuelle Telefonnummer angegeben wird, bleibt das Konto vorerst für alle Transaktionen gesperrt. Das Hinterlegen der Telefonnummer soll dabei über das angehängte Formular erfolgen. Auch in diesem Fall raten wir, dem Button "Zum Formular" nicht zu folgen und insbesondere keine sensiblen Informationen in das verlinkte Formular einzutragen. Nur so können Sie sich effektiv vor Datenmissbrauch schützen.

18.11.2020 Sparkasse Ihre Mobilfunknummer ist veraltet.png

 

17. November: Phishing im Namen der Sparkasse

Mit dem Betreff "Überprüfung Ihrer Kundendaten" erreichte uns heute ein neuer Versuch, an die sensiblen Daten der Sparkassen-Kundschaft zu gelangen. Wie der Betreffzeile bereits zu entnehmen ist, behaupten die Verfasser hier, dass die Sparkasse gesetzlich zu regelmäßigen Kontoüberprüfungen verpflichtet sei. Angeblich handelt es sich dabei nur um eine Sicherheitsmaßnahme, die Ihr Konto vor möglichen betrügerischen Zugriffen schützen soll. Natürlich verbirgt sich hinter der Schaltfläche "Zum Formular" eine betrügerische Internetseite. E-Mails, die dazu auffordern, einen Link zu öffnen und sensible Kundendaten in ein Formular einzutragen, sind in den meisten Fällen betrügerischen Ursprungs. Schützen Sie ihre Daten, indem Sie solche Mails unbeantwortet löschen.

17.11.2020 Sparkasse Überprüfung Ihrer Kundendaten.png

 

16. November: Banken von Phishing betroffen

Während des Wochenendes standen vorwiegend Banken im Fokus der Phishing-Betrüger. Unter anderem erreichte uns mit dem Betreff "Aktualisieren Sie Ihr Online-Login" eine Phishing-Mail, die sich an die Kunden der Direktbank ING richtet. In besagter Mail werden Sie zunächst über die Einführung des mobilen Online-Bankings informiert. Im Zuge dieser und weiterer Neuerungen, sei es notwendig, eine "aktuelle iTAN-Liste" über den beigefügten Link hochzuladen. Nur durch Angabe einer solchen Liste, könne garantiert werden, dass die Umstellung auf das neue Banking-to-go-Verfahren reibungslos abläuft. Kommt man der Aufforderung nicht innerhalb von 48 Stunden nach, werde angeblich eine Umstellungsgebühr von 49,99€ fällig. Der hohe Betrag und die kurze zeitliche Frist sollen zu unüberlegtem Handeln führen. Es handelt sich um typische Drohungen, die häufig in Phishing-Mails Verwendung finden.

Ferner erreichte uns eine Phishing-Mail, welche auf die Kunden der Deutschen Kreditbank AG abzielt. Auch hier werden Sie über die Einführung einer aktualisierten Version des Online-Bankings informiert. Damit Sie das neue System nutzen können, müssen Sie lediglich auf der verlinkten Webseite eine Registrierung durchführen. Natürlich führt der Link auf eine gefälschte Webseite und alle dort eingetragenen Daten landen in den Händen der unbekannten Verfasser.

In beiden Fällen raten wir dazu, sämtliche Links zu ignorieren und die E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

16.11.2020 ING Aktualisieren Sie Ihr Online Login.png
Betreff: "Aktualisieren Sie Ihren Online-Login"
16.11.2020 DKB Wichtige Informationen zu Ihrem Visa Secure_0.png
Betreff: "Wichtige Informationen zu Ihrem Visa-Secure"