Glossar in leichter Sprache

Stand:
Hier kann ein Teaser stehen.
Off

Hier kann etwas Einleitungstext stehen. Das Glossar folgt dann in Akkordeons darunter.

 

A

Abbuchung

Eine Person oder eine Firma nimmt Geld vom Konto eines Anderen. Diese Abbuchung müssen Sie vorher erlauben. Zum Beispiel erlauben Sie eine Abbuchung beim Einkaufen, wenn Sie mit der Karte bezahlen.

Abmahnung

Wenn sich eine Person oder eine Firma falsch verhält, kann sie eine Abmahnung bekommen. Sie bekommt einen Hinweis, dass sie sich falsch verhält. Der Hinweis bedeutet auch: Sie müssen das Verhalten ändern. Sie bekommen zum Beispiel eine Abmahnung, wenn Sie einen Film oder Musik illegal downloaden. Vielleicht wollen die Anbieter deswegen Geld. Dann hilft die Verbraucher-Zentrale.

Abo/Abonnement

Sie bekommen regelmäßig eine Ware oder Leistung, zum Beispiel eine Zeitung. Oder Sie dürfen ins Fitness-Studio gehen. Wenn Sie regelmäßig dafür bezahlen, ist das ein Abo. Regelmäßig heißt zum Beispiel einmal im Monat. Ein Abo ist ein Vertrag. Sie müssen vorher zustimmen. Sie müssen erfahren, wie viel Geld Sie immer wieder zahlen müssen. Sie müssen auch wissen, wann das Abo endet. Oft müssen Sie das Abo kündigen. Ohne Kündigung verlängert sich das Abo.

Abo-Falle

Sie kaufen eine Ware oder eine Leistung. Sie denken, Sie haben das nur einmal gekauft. Zum Beispiel bestellen Sie eine Zeitschrift. Aber: Die Ware oder Leistung kommt mehr als einmal. Angeblich haben Sie ein Abo bestellt. Das stimmt aber gar nicht. Sie konnten gar nicht wissen, dass Sie ein Abo bestellt haben. Zum Beispiel wollen Sie einmal einen Film im Internet schauen. Sie müssen Ihre Daten angeben. Danach bekommen Sie eine Rechnung für ein Abo. Immer wieder wird Geld vom Konto abgebucht. Oder Sie bekommen Rechnungen. Sie wurden reingelegt. Bei einer solchen Abo-Falle hilft die Verbraucher-Zentrale.

Abschlag (zum Beispiel Strom oder Gas)

Das ist ein Geldbetrag, den Sie jeden Monat zahlen. Zum Beispiel zahlen Sie einen Abschlag an den Strom-Anbieter. Der Anbieter schätzt, wie viel Strom Sie jeden Monat brauchen. Das bezahlen Sie. Sie bekommen nach einem Jahr eine Rechnung. Vielleicht verbrauchen Sie weniger Strom. Dann bekommen Sie mit der Rechnung Geld zurück. Vielleicht verbrauchen Sie mehr Strom. Dann müssen Sie nachzahlen. Der Abschlag wird erhöht.

Abzocke

Abzocke bedeutet, dass Sie zu viel Geld für eine Ware oder Leistung zahlen. Die Ware oder Leistung ist nicht so viel Wert, wie Sie bezahlen sollen. Abzocke gibt es auch bei Verträgen.

AGB

Allgemeine Geschäfts-Bedingungen: Das sind die Regeln, die für einen Vertrag gelten. Zum Beispiel, wann Sie kündigen können. Ein anderes Wort ist "das Kleingedruckte". Sie müssen die AGB akzeptieren. Im Internet machen

Sie zum Beispiel einen Haken neben den AGB. Damit erklären Sie sich mit den Regeln einverstanden. Dann gelten die Regeln in den AGB für Sie.

ALG II

Wenn Sie keine Arbeit haben, bekommen Sie Geld vom Staat. Das Geld ist zum Beispiel für Wohnen, Kleidung oder Essen. Aber: Es gibt Regeln. Diese Regeln erklärt das Jobcenter. Die Mitarbeiter helfen Ihnen auch, den Antrag auszufüllen.

Allgemeine Geschäfts-Bedingungen

siehe AGB

Amt

siehe Behörde

Amtsgericht

Das Gericht in einer Stadt. Das Amtsgericht ist ein Gericht. Ein Gericht ist ein Ort, in dem ein Streit über Rechte zwischen Personen entschieden werden kann. Das Gericht entscheidet, wenn jemand klagt. Das Amtsgericht entscheidet zum Beispiel, wenn der Vermieter gegen Sie klagt. Das Amtsgericht kann auch eine Strafe beschließen.

Anbieter/Anbieterin

Eine Firma, die eine Ware oder Leistung verkauft. Zum Beispiel: Verkäufer von Ware, Strom-Anbieter, Versicherung.

Anbieter-Wechsel

Sie kaufen Ihren Strom von einer Firma. Das ist der Anbieter. Sie können zu einem anderen Anbieter wechseln. Zum Beispiel, weil der Strom da billiger ist. Für den Wechsel müssen Sie beim Anbieter kündigen. Bei Strom kann das auch der neue Anbieter für Sie machen. Sie können auch den Anbieter für Ihr Telefon wechseln.

Angebot/Sonder-Angebot

Angebot bedeutet: Waren oder Dienstleistungen werden verkauft. Manchmal ist der Preis günstiger als normal. Diesen Preis gibt es nur für eine bestimmte Zeit. Das ist ein Sonderangebot. Achtung! Manchmal sind Sonderangebote gar nicht günstiger als normal.

Angebot annehmen/ablehnen

Annehmen heißt: Man hat von einer Firma ein Angebot für eine Ware oder eine Dienstleistung bekommen. Angebot annehmen: Sie sagen Ja zu dem Angebot. Sie wollen es zu dem Preis kaufen. Angebot ablehnen: Sie sagen Nein zu dem Angebot. Vielleicht ist es zu teuer. Oder es ist nicht das, was Sie wollen.

Anschluss-Inhaber/Anschluss-Inhaberin

Sie haben Telefon und Internet in Ihrer Wohnung. Beides ist angeschlossen. Sie haben einen Vertrag dafür unterschrieben. Sie bezahlen die Rechnungen. Dann sind Sie der Anschluss-Inhaber. Oder die Anschluss-Inhaberin.

Anschluss-Nutzer/Anschluss-Nutzerin

Es gibt Telefon und Internet in der Wohnung. Sie benutzen das. Aber Sie bezahlen das nicht selbst. Das macht jemand anderes. Zum Beispiel Ihre Eltern oder Mitbewohner. Dann sind Sie ein Anschluss-Nutzer.

Anspruch

Das bedeutet: Sie haben das Recht, etwas von jemandem zu bekommen. Zum Beispiel: Sie haben ein Kind bekommen. Dann haben Sie einen Anspruch auf Kindergeld. Sie können das Kindergeld beantragen. Oder: Sie haben einen Vertrag, zum Beispiel für Ihr Telefon oder Handy. Dann haben Sie einen Anspruch, zu telefonieren. Der Anbieter hat einen Anspruch auf Ihr Geld. Das nennt man auch Forderung.

Anwalts-Kosten

Wenn Sie einen Anwalt oder eine Anwältin brauchen, kostet das Geld. Das sind Anwalts-Kosten.

Apps

Das sind kleine Programme, die Sie auf Ihr Handy /Smartphone laden können. Zum Beispiel: Eine App zum Nachrichten schreiben. Eine App zum Übersetzen. Achtung: Die Apps benutzen Daten von Ihrem Smartphone.

Auftraggeber/Auftraggeberin

Sie geben einen Auftrag. Das bedeutet: Sie erlauben einer Firma, etwas zu tun. Später bezahlen Sie dafür. Zum Beispiel, Ihre Waschmaschine zu reparieren. Dann sind Sie der Auftraggeber oder die Auftraggeberin.

Ausgaben

Wenn Sie etwas bezahlen, geben Sie Geld. Das ist eine Ausgabe. Sie haben dann weniger Geld, zum Beispiel für andere Sachen.

Auskunfts-Verfahren

Zum Beispiel: Sie haben etwas nicht bezahlt. Sie ziehen um. Die Firma erreicht Sie nicht mehr. Sie kann dann beim Einwohner-Melde-Amt nach Ihrer Adresse fragen wenn Sie nur wenig Geld haben. Auch, wenn Sie Schulden haben. Die Bank muss Ihnen ein Konto geben.

Außerordentliche Kündigung

Siehe auch Kündigung. Hier dürfen Sie kündigen. Sie müssen sich nicht an die Kündigungs-Frist halten. Dafür gibt es Regeln. Es muss einen wichtigen Grund geben. Zum Beispiel: Sie haben nicht bekommen, was im Vertrag steht. Oder: Sie sind krank und der Arzt sagt, dass Sie diesen Sport nicht mehr machen können. Dann können Sie beim Fitness-Studio kündigen. Oder: Der Stromanbieter hat den Preis für Strom erhöht. Sie müssen bald mehr zahlen. Sie können kündigen und den Anbieter wechseln.

 

B

Basis-Konto

Ein Konto für Jeden. Jeder hat ein Recht auf so ein Konto. Auch, wenn Sie nur wenig Geld haben. Auch, wenn Sie Schulden haben. Die Bank muss Ihnen ein Konto geben.

Beglaubigt/Beglaubigung

Manchmal muss man wichtige Papiere bestätigen lassen. Zum Beispiel Kopien von Zeugnissen oder Urkunden. Es geht darum, dass sie echt sind. Notare können viele Papiere bestätigen. Manche Papiere können nur Ämter bestätigen. Meistens kostet die Beglaubigung Geld.

Behörde

Eine Behörde oder ein Amt ist eine öffentliche Organisation. Sie ist für bestimmte Tätigkeiten in einem Ort zuständig. Zum Beispiel: Die AusländerBehörde organisiert alles für Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen. Das Sozialamt organisiert zum Beispiel die Sozialhilfe. Die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter sind auch Behörden.

Beitrag/Beiträge

Das ist ein Geld, das Sie bezahlen. Zum Beispiel für eine Versicherung oder den Sportverein. Es gibt auch den Rundfunk-Beitrag fürs Fernsehen und Radio hören.

Beitrags-Befreiung

Gibt es vor allem beim Rundfunk-Beitrag. Manche Menschen können sich vom Beitrag befreien lassen. Zum Beispiel, weil sie wenig Geld haben. Dazu muss man einen Antrag stellen.

Beleg

Ein Stück Papier, das Sie beim Einkaufen bekommen. Es gibt verschiedene Formen: den einfachen Bon oder Kassenzettel. Oder eine Quittung mit Unterschrift. Vielleicht brauchen Sie den Beleg noch. Zum Beispiel zum Umtauschen oder Reklamieren. Gut aufbewahren!

Belehrung

Es gibt Regeln. Zum Beispiel auf der Arbeit für Hygiene oder Arbeitsschutz. Diese Regeln werden erklärt oder man muss sie lesen. Das ist eine Belehrung. Sie müssen die Belehrung unterschreiben. Das sagt, dass Sie die Regeln gelesen und verstanden haben.

Beratung

Das ist ein Gespräch zwischen mindestens zwei Personen. Die eine Person hat eine Frage oder ein Problem. Die andere Person hat die Antwort oder kann einen Rat geben. Manchmal kosten Beratungen Geld, manchmal nicht. Fragen Sie vorher nach.

Beratungs-Hilfe-Schein

Vielleicht brauchen Sie einen Anwalt, der Sie berät. Sie haben aber kaum Geld. Dann können Sie vom Amtsgericht einen Beratungs-Hilfe-Schein bekommen. Damit brauchen Sie beim Anwalt nichts bezahlen.

Berufs-Unfähigkeits-Versicherung

Wer lange Zeit krank ist oder einen Unfall hatte, kann oft nicht mehr arbeiten. Man bekommt kein Geld mehr. Eine Berufs-Unfähigkeits-Versicherung hilft dann weiter und zahlt lregelmäßig Geld aus. Dafür müssen Sie vorher regelmäßig Beiträge an die Versicherung bezahlen.

Beschwerde

Wenn sich eine Person oder eine Firma falsch verhält, dürfen Sie sich beschweren. Sie sagen oder schreiben, was die Person oder Firma falsch macht. Sie können auch einer anderen Person erlauben, sich für Sie zu beschweren.

Betreuung

Vielleicht können Sie sich um manche Sachen nicht selbst kümmern. Weil Sie sehr krank sind oder im Alter verwirrt. Oder weil Sie eine Behinderung haben. Dann brauchen Sie jemanden, der sich zum Beispiel um Ihr Geld oder Ihre Verträge kümmert. Dazu können Sie oder ein Gericht jemanden bestimmen.

Betreuungs-Verfügung

Bei einer Betreuungs-Verfügung schreiben Sie auf: Wer soll für Sie handeln und entscheiden, falls Sie das nicht mehr selbst können? Derjenige wird dann vom lGericht als Betreuer benannt. Sie können auch aufschreiben, was der Betreuer sonst noch für Sie tun soll. Zum Beispiel Ihrer Enkelin monatlich Taschengeld geben. Oder regeln, wer sich um Ihren Hund kümmert.

Beweislast/-Umkehr

Es geht darum: Wer muss etwas beweisen? Ein Beispiel: Sie kaufen einen Fernseher. Nach kurzer Zeit merken Sie, dass der Fernseher nicht richtig funktioniert. Der Verkäufer müsste nun beweisen, dass der Fernseher beim Kauf in Ordnung war. Wenn er das nicht kann, können Sie den Fernseher zum Beispiel austauschen oder reparieren lassen. Manchmal ändert sich nach einiger Zeit, wer was beweisen muss. Das nennt man Beweislast-Umkehr. Dann müssten Sie zum Beispiel beweisen, dass der Fehler am Fernseher nicht von Ihnen gemacht wurde.

Bindung/Vertrags-Bindung

Wenn Sie einen Vertrag abgeschlossen haben, müssen Sie die Regeln einhalten. Zum Beispiel regelmäßig Geld bezahlen. Das bedeutet: Sie sind an den Vertrag gebunden.

Bonität

siehe Kredit-Würdigkeit.

Bonitäts-Prüfung

Sie wollen zum Beispiel einen Handy-Vertrag, einen Mietvertrag oder einen Kreditkarten-Vertrag abschließen. Ihre Vertragspartner dürfen bei bestimmten Firmen (zum Beispiel der Schufa) nachfragen, ob Sie Ihre Rechnungen pünktlich bezahlen. Ein anderes Wort dafür ist: kreditwürdig sein. Manchmal müssen Sie die Frage vorher erlauben. Meistens reicht es, dass der Vertragspartner Sie informiert.

Bundes-Netz-Agentur

Das ist eine Behörde. Sie passt auf, dass sich bestimmte Anbieter an Regeln halten. Das sind Anbieter für Strom, Gas, Telefon und Internet, Post und Eisenbahn. Sie informiert auch Verbraucher.

Bürgschaft

Eine Bank will Ihnen keinen Kredit geben. Zum Beispiel, weil Sie keine Arbeit haben. Dann kann eine andere Person für Sie bürgen. Diese Person muss Geld oder eine Arbeit haben. Sie unterschreibt eine Bürgschaft. Die Person muss den Kredit bezahlen, falls Sie es nicht tun. Bürgschaften gibt es auch für Mietverträge.

 

D

Darlegungs-Last

siehe Beweis-Last

Darlehen

siehe Kredit

Daten

Das sind Informationen, zum Beispiel Ihr Name, Wohnort, Telefonnummer. Auch Fotos und Videos sind Daten. Daten werden im Internet oder auf einem Speicher-Medium gespeichert. Dazu gehören Computer, Handys, USB-Sticks.

Daten-Krake

So werden Apps genannt, die ganz viele Daten sammeln und speichern. Sie verlangen zum Beispiel, dass sie sich auf dem Handy mit Ihren Kontakten oder den Fotos verbinden dürfen. Sonst können Sie die App nicht benutzen. Überlegen Sie: Brauchen Sie diese App wirklich? Wir wissen nicht, wofür die Daten benutzt werden. Und ob sie sicher sind. Das heißt, die Daten können benutzt werden und Sie merken es nicht.

Daten-Schutz

Daten sind wertvoll. Sie verraten viel über Sie. Deshalb sollten Sie Ihre Daten schützen. Sie sollten nur so viel verraten, wie nötig. Es gibt Gesetze und Regeln dazu, siehe Daten-Schutz-Bestimmungen.

Daten-Schutz-Bestimmungen/Daten-Schutz-Hinweise

Es gibt Gesetze, die Ihre Daten schützen. Anbieter müssen sagen, wofür sie Ihre Daten brauchen. Wie lange sie Ihre Daten speichern. Und vieles andere. Das können die Anbieter schriftlich machen.

Daten-Volumen

Bei diesem Begriff bedeutet "Daten" eine Menge an Informationen. Es geht darum, wie viel man für einen bestimmten Betrag über seine Internet- oder Handy-Leitung verschicken, empfangen oder streamen kann. Das können Nachrichten, Bilder oder Videos sein.

Dauer-Auftrag

Sie können Ihre Bank beauftragen, regelmäßig Geld von Ihrem Konto auf ein anderes Konto zu überweisen. Sie bestimmen, wie viele Monate Sie das Geld überweisen wollen. Sie können den Dauer-Auftrag immer bei der Bank löschen. Ist für Dinge, die Sie regelmäßig bezahlen müssen. Zum Beispiel die Miete.

Deckungs-Summe

Das ist die höchste Summe, die eine Versicherung zahlt. Sie wird oft auch Versicherungs-Summe genannt. Zum Beispiel: Bei Ihrer l Hausrat-Versicherung ist die Deckungs-Summe 50.000 Euro. Dann zahlt die Versicherung bei einem Schaden höchstens 50.000 Euro.

Dienstleistung/Leistung

Das ist etwas, was eine Firma oder Person für einen macht. Dafür bekommt sie Geld. Zum Beispiel ein Haar-Schnitt beim Frisör oder ein Essen im Restaurant. Die Firma ist ein Dienstleister. Die Dienstleistung ist das, was sie anbietet.

Dispo-Kredit/Dispositions-Kredit

Die Bank erlaubt einen Kredit. Wenn man ein Konto hat und mehr Geld verbraucht, als man hat. Dieses Mehr ist der Dispositions-Kredit. Nicht jeder bekommt einen Dispo-Kredit.

Download

Englisches Wort für herunterladen. Wenn man eine Datei aus dem Internet auf dem Handy, PC oder Laptop speichert. Dann lädt man sie herunter.

Drittanbieter-Sperre

Ist ein Schutz vor der Abo-Falle. Sie können diese Sperre von Ihrem Mobilfunk-Anbieter einrichten lassen. Dann können andere Anbieter kein Geld über Ihre Telefon-Rechnung abrechnen.

 

E

EC-Karte

Ist eine Plastikkarte zum Bezahlen und Geld abheben. Auf dieser Karte sind Informationen über Ihr Bank-Konto gespeichert. Wenn Sie mit der Karte bezahlen, wird das Geld vom Konto abgebucht. Bei Zahlung mit PIN sofort. Bei Zahlung mit Unterschrift in den nächsten Tagen. Manchmal wird die EC-Karte auch noch Giro-Card genannt.

Effizienz-Klasse

Das ist eine Einordnung von elektrischen Geräten. Diese Einordnung zeigt, ob ein Gerät viel oder wenig Strom verbraucht. Es gibt die Buchstaben A bis G. Effizienz-Klasse G verbraucht am meisten Strom. Effizienz-Klasse A+++ verbraucht am wenigsten Strom. Ab 2021 heißt die Klasse mit dem geringsten Stromverbrauch A.

Eigentum

Das sind alle Dinge, die einem gehören. Sachen, die man selbst gekauft hat. Sachen, die man geschenkt bekommen hat. Sachen, die man selbst gemacht hat. Zum Beispiel auch Fotos und Videos.

Einnahmen

Das ist Geld, das man für seine Arbeit oder sonst wie bekommt. Wenn man nicht arbeiten kann, bekommt man Geld von einem Amt oder einer Behörde.

Einschreiben

Sie können einen Brief als Einschreiben verschicken. Dann können Sie beweisen, dass Sie ihn abgeschickt haben. Das kann bei Rechts-Sachen oder wichtigen Unterlagen nötig sein. Es gibt verschiedene Arten Einschreiben, zum Beispiel Einschreiben gegen Rückschein oder Einwurf-Einschreiben. Bei der Post bekommen Sie auch Infos dazu.

Einschreiben gegen Rückschein

Sie verschicken einen wichtigen Brief. Der Empfänger muss beim Briefträger unterschreiben. Das wird Ihnen zurückgeschickt. So haben Sie einen Beweis, dass der Brief angekommen ist. Vorher brauchen Sie einen Zeugen, der gesehen hat, was Sie in den Briefumschlag gesteckt haben. Das ist bei einer Kündigung und einem Widerruf gut.

Einwilligung

Man stimmt etwas zu. Man erlaubt einer anderen Person, etwas zu tun.

Einwilligungs-Erklärung

Man stimmt etwas schriftlich zu. Man unterschreibt, dass man jemandem etwas erlaubt.

Einwohnermelde-Amt

Das ist eine Behörde. Jede Stadt / jeder Bezirk hat so ein Amt. Wenn Sie an einen Ort ziehen, müssen Sie sich auf dem Amt anmelden. Sie brauchen den Personal-Ausweis und eine Wohnungsgeber-Bescheinigung von Ihrem Vermieter. Informieren Sie sich bei Ihrem Amt, was Sie genau brauchen. Bei jedem Umzug muss man sich ummelden. Auch wenn Sie innerhalb des Ortes umziehen. Sie melden sich immer dort an, wohin Sie gezogen sind.

Einzugs-Ermächtigung

Das kann sinnvoll sein, wenn Sie etwas regelmäßig bezahlen müssen. Zum Beispiel den Strom. Dann können Sie zum Beispiel erlauben, dass der Strom-Anbieter das Geld vom Konto direkt abbucht. Sie müssen dann nicht jeden Monat ans Bezahlen denken. Sie können die Einzugs-Ermächtigung wieder bei der Bank kündigen. Sie wird auch SEPA-Lastschriftmandat genannt.

E-Mail-Account

E-Mail bedeutet elektronischer Brief. Wenn man E-Mails bekommen und verschicken möchte, braucht man einen E-Mail-Account. Das ist wie ein Brief-Kasten für E-Mails. Dafür müssen Sie sich anmelden. Oft ist das kostenlos. Es gibt viele verschiedene Anbieter. Sie geben Ihre Daten ein. Dann suchen Sie sich eine E-Mail-Adresse aus und legen ein Passwort fest. Dann bekommen Sie den E-Mail-Account.

Energie-Sperre

Wenn Sie Ihre Strom-Rechnung nicht bezahlen, kann der Anbieter den Strom abschalten. Das muss er vorher in einem Brief sagen. Wenn Sie so einen Brief bekommen, müssen Sie dringend etwas tun! Die Verbraucher-Zentrale hilft.

Ersatz

Wenn etwas durch etwas Anderes ausgetauscht wird. Beispiel: Jemand möchte für eine kaputte Ware eine neue Ware ohne Fehler.

 

F

Fahrlässig

Wenn jemand unvorsichtig ist und dadurch etwas passiert. Das kann bestraft werden. Oder: Ein Mensch ist unvorsichtig. Dadurch passiert etwas Schlimmes. Ein Unfall. Jemand verletzt sich. Oder etwas geht kaputt. Der Mensch kann dafür bestraft werden. Er hat fahrlässig gehandelt.

Fälliger Betrag

Ein Geld-Betrag ist fällig, wenn er bezahlt werden muss. Zum Beispiel: Bei den meisten Miet-Verträgen ist die Miete am 1. eines Monats fällig. Sie muss immer am 1. auf dem Konto des Vermieters sein.

Fernabsatz-Vertrag

Sie schließen einen Vertrag ab. Das kann auch im Internet, mit einer E-Mail, am Telefon oder mit einem Brief passieren. Dann ist es ein Fernabsatz-Vertrag.

File-Sharing

Personen oder Firmen stellen zum Beispiel Fotos und Musik ins Internet. Andere können sich dies herunterladen. Kann strafbar sein. Zum Beispiel, wenn Sie eine geschützte Datei herunterladen und diese ohne Erlaubnis weitergeben. Das Gesetz dazu heißt Urheberrecht.

Flatrate

Sie bekommen von einer Sache so viel, wie Sie möchten. Zum Beispiel Daten-Volumen. Oder Sie dürfen solange telefonieren, wie Sie möchten. Dafür müssen Sie einen bestimmten Betrag bezahlen, zum Beispiel mit der Telefonrechnung.

Forderung

Sie haben etwas gekauft. Aber Sie haben es noch nicht bezahlt. Wenn das Geld noch bezahlt werden muss, ist das eine Forderung. Manchmal bezahlt man etwas und bekommt seine Ware nicht. Dann ist die Forderung die Ware, die man haben wollte.

Formular

Das ist eine Liste oder ein Vordruck. Wenn Sie sich bei einer Firma anmelden oder etwas bestellen, müssen Sie dort Informationen eintragen. Oder ankreuzen, was Sie möchten. Gibt es auch auf Ämtern.

Frist

Das ist der Zeitraum, indem Sie etwas tun müssen. Es ist wichtig, diese Sache in dem Zeitraum zu machen. Tun Sie das nicht, können Sie Probleme oder Ärger bekommen.

 

G

Garantie

Wenn man etwas kauft, gibt der Hersteller oft freiwillig eine Garantie. Der Hersteller verspricht, dass die Ware erst mal nicht kaputt geht. Falls doch, repariert er sie. Oder Sie bekommen etwas Neues. Die Garantie gilt nur eine bestimmte Zeit lang. Das alles steht in den Garantie-Bedingungen.

Gebühr

Gebühren können von Behörden verlangt werden, zum Beispiel Abfallgebühr oder Gebühr für den Mahnbescheid.

Gericht

Ein Gericht ist ein Ort, in dem ein Streit entschieden werden kann. Oder es wird eine Strafe beschlossen.

Gerichts-Beschluss

So heißt eine Entscheidung eines Gerichtes. Andere Formen der gerichtlichen Entscheidung sind Urteil oder Verfügung.

Gerichts-Vollzieher

Der Gerichts-Vollzieher kommt zu Menschen, die Schulden haben. Er schaut, ob sie Geld oder wertvolle Dinge haben. Womit sie ihre Schulden bezahlen können. Ein Gericht entscheidet, wann ein Gerichts-Vollzieher kommt. Er kommt im Auftrag vom Gläubiger. Zum Beispiel von der Bank. Er darf alles mitnehmen, was wertvoll ist und nicht für den täglichen Gebrauch notwendig (zum Beispiel wertvolle Uhr und anderes).

Gesetz

Im Gesetz stehen viele Regeln. Zum Beispiel, was verboten und was erlaubt ist. Im Gesetz stehen auch Ihre Rechte. Und Ihre Pflichten. Das sind Dinge, die Sie tun müssen.

Gewährleistung

Wenn Sie etwas kaufen, soll es in Ordnung sein. Dafür muss der Verkäufer einstehen. Meist für zwei Jahre. Vielleicht war die Ware doch beim Kauf kaputt. Dann haben Sie das Recht auf Ersatz oder Reparatur. Die Gewährleistung gibt es bei jeder Ware und jedem Einkauf von neuen Waren. Das ist der Unterschied zu einer Garantie.

Gewährleistungs-Frist

Das ist die Zeit, in der die Gewährleistung gilt.

Giro-Card

siehe EC-Karte

Girokonto

So nennt man das normale Konto bei einer Bank.

Gläubiger

Das ist jemand, dem man Geld oder andere Leistungen schuldet. Der Gläubiger kann ein Mensch, eine Behörde oder Firma sein.

Glossar

Das ist eine Sammlung von schwierigen Wörtern. In dieser Sammlung kann man nachschauen, wenn man ein Wort nicht versteht. Das Wort wird in der Sammlung erklärt. Man kann auch Wörterbuch sagen.

Grund-Eigentum/Grund-Besitz

Das ist ein Stück Land, das man gekauft oder geerbt hat.

Grundsicherung

Ältere Menschen und Menschen mit Behinderung können Grundsicherung bekommen. Das ist Geld vom Staat zum Leben.

Guthaben-Konto

Ein Konto ohne Dispo-Kredit. Man kann es nicht überziehen. Man kann nur das Geld ausgeben, das auf dem Konto ist. Zahlen mit Lastschrift geht an der Kasse, aber die Abbuchung funktioniert nicht. Es drohen Inkasso-Gebühren.

Gutschrift

Wenn man etwas zurück gibt und dafür kein Geld bekommt. Dann bekommt man manchmal einen Zettel über einen bestimmten Betrag. Den kann man beim nächsten Kauf zeigen. Von dem Kaufpreis wird der Betrag auf dem Zettel abgezogen.

 

H

Haftpflicht "Eltern haften für ihre Kinder"

Wenn man etwas kaputt macht, das einem nicht gehört. Das muss man dann bezahlen. Wenn Kinder etwas kaputt machen, müssen die Eltern das meistens bezahlen. Das nennt man "Eltern haften für ihre Kinder".

Haftpflicht-Versicherung

Wer andere verletzt oder Sachen von anderen kaputt macht, muss den Schaden bezahlen. Zum Beispiel kann die weggeworfene Zigarette ein Feuer verursachen oder es kommt zu einem Verkehrsunfall. Dafür gibt es eine Versicherung, die den Schaden dann zahlt. Die muss man vorher abschließen. Eine Privat-Haftpflicht-Versicherung sollte jeder haben. Für das Auto ist sie Pflicht.

Haftung/haften

Wenn man etwas falsch macht, muss man es wieder gut machen. Wenn man etwas kaputt macht, muss man das auch wieder gut machen.

Händler

Das ist eine Firma, die Dinge verkauft. Sie muss sie nicht selbst gemacht haben. Händler heißen auch ganze Unternehmen, in denen mehrere Menschen arbeiten.

Handy-Versicherung

Man kann eine Versicherung für sein Handy abschließen. Geht das Handy kaputt, wird es repariert oder man bekommt ein neues Handy. Oft ist die Versicherung aber teuer oder zahlt nicht und ist daher nicht nötig.

Härtefall

Jemand hat es schwerer als andere Menschen. Er oder sie hat sehr wenig Geld. Oder ist besonders krank. Manchmal bekommt man deswegen mehr Hilfe oder mehr Geld.

Hartz IV

Hartz 4 für Menschen, die Arbeit suchen. Es ist Geld vom Staat zum Leben. Auch Menschen, die sehr wenig verdienen, können Hartz 4 beantragen.

Haupt-Forderung

Die Haupt-Forderung ist ein Teil der Schulden. Der Betrag, den der Gläubiger ursprünglich zu bekommen hatte. Zum Beispiel der Kaufpreis. Ohne Mahn-Kosten oder Gerichts-Kosten. Oder Zinsen oder Anwalts-Kosten.

Hausrat-Versicherung

Alle Sachen in der Wohnung sind Hausrat, also zum Beispiel Möbel, Kleidung oder Fernseher. Wenn die Sachen zum Beispiel bei einem Feuer oder bei Sturm kaputt gehen oder bei einem Einbruch geklaut werden, zahlt die Hausrat-Versicherung Geld. Damit kann man sich die kaputten Sachen neu kaufen.

Haustür-Geschäft

Wenn Firmen an die Wohnungstür kommen und etwas verkaufen. Wenn man dabei etwas kauft, kann man innerhalb von 2 Wochen widerrufen.

Hersteller

Das ist eine Firma, die Dinge macht. Sie verkauft diese Dinge. Manchmal verkauft die Firma die Dinge an einen Händler. Der Händler verkauft sie dann weiter an die Menschen.

 

I

Impressum

Jede Internet-Seite muss ein Impressum haben. Das sind Informationen, wem die Internet-Seite gehört: Firma, Name, Adresse, zuständiges Gericht und mehr. Auch Händler im Internet müssen ein Impressum haben.

Information

Das ist ein Hinweis/ein Tipp. Wenn man etwas nicht weiß, kann man sich informieren. Meistens gibt es Informationen kostenlos. Wenn eine Frage sehr schwierig ist, braucht man eine Beratung.

Inkasso-Büro/Inkasso-Unternehmen

Ein Inkasso-Büro ist eine Firma. Diese Firma fordert Geld. Ein Inkasso-Büro arbeitet für ein anderes Unternehmen. Das Inkasso-Büro fordert Geld für eine offene Rechnung und zusätzliche Kosten. Sie verschicken dann zum Beispiel Briefe. In denen steht, dass man das Geld bezahlen muss. Wenn man so einen Brief bekommt, muss man sich sehr schnell kümmern! Ein Inkasso-Büro macht Druck. Das Inkasso-Büro möchte, dass Sie schnell bezahlen. Das Inkasso-Büro verdient Geld, wenn Sie bezahlen. Hier hilft die Verbraucher-Zentrale. Manchmal halten sich Inkasso-Büros nicht an die Regeln. Sie verlangen zu viel Geld. Oder sie wollen Geld, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Hier hilft die Verbraucher-Zentrale.

Inkasso-Kosten

Das Inkasso-Büro bekommt für seine Arbeit Geld. Das nennt man Inkasso-Kosten. Es kommt zu den Schulden noch dazu. Manchmal sind diese Kosten aber viel zu hoch. Dann kann die Verbraucher-Zentrale helfen.

Insolvenz

Insolvenz bedeutet, dass man kein Geld mehr hat. Man kann seine Schulden nicht mehr zahlen.

Insolvenz-Beratung

Hilft, wenn man kein Geld mehr hat und seine Schulden nicht bezahlen kann. Diese Hilfe bekommt man zum Beispiel bei der Verbraucher-Zentrale. Hier bekommen Sie Informationen über Ihre Möglichkeiten. Zum Beispiel zu einem Insolvenz-Verfahren.

Insolvenz-Verfahren/Verbraucher-Insolvenz

Sie haben kein Geld und viele Schulden. Dann gibt es ein Verfahren, um die Schulden los zu werden. Dieses Verfahren nennt man Verbraucher-Insolvenz. Dieses Verfahren findet beim Insolvenz-Gericht statt.

Internet-Anbieter

Das sind Firmen, die Dinge und Leistungen im Internet verkaufen. Zum Beispiel Schuhe. Manchmal sieht die Ware ganz anders aus, als im Internet oder etwas ist nicht in Ordnung. Die Verbraucher-Zentrale kann helfen.

IP-Adresse

IP bedeutet "Internet-Protokoll". Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, hat so eine Adresse – Handys, Tablets, Computer. Das ist wie die Adresse auf einem Brief. Die IP-Adresse besteht aus Zahlen.

Irreführung

Das ist eine Täuschung. Etwas wird absichtlich so gemacht, dass Sie es nicht verstehen können. Das passiert auf Internet-Seiten, bei Verträgen oder im Verkaufs-Gespräch. Manchmal trifft man deswegen eine falsche Entscheidung. Zum Beispiel kaufen Sie etwas, was Sie gar nicht wollen. Die Verbraucher-Zentrale hilft.

 

J

Jahres-Abrechnung

Einmal im Jahr kommt eine Rechnung. Zum Beispiel vom Strom-Anbieter. Sie sehen, wie viel Strom Sie verbraucht haben. Und ob Sie genug Geld bezahlt haben. Manchmal muss man nachzahlen. Manchmal bekommt man Geld zurück.

Justiz

Die Justiz kümmert sich darum, dass sich alle an die Regeln und die Gesetze halten. Die Gerichte gehören zur Justiz.

 

K

Kassen-Bon

Bei jedem Einkauf bekommen Sie einen Zettel. Da steht drauf: Was haben Sie gekauft? Wann und wo? Wie teuer war es? Meistens braucht man den Kassenbon, wenn man etwas umtauschen oder zurückgeben will. Oder für die Gewährleistung oder Garantie.

Kaution

Das ist Geld, das Sie bezahlen müssen. Zum Beispiel, wenn Sie in eine neue Wohnung ziehen. Der Vermieter bekommt das Geld. Er hebt es auf. Wenn Sie später wieder ausziehen, bekommen Sie das Geld wieder. Außer: Sie haben in der Wohnung etwas kaputt gemacht. Dann darf der Vermieter die Reparatur von der Kaution bezahlen. Es gibt auch andere Dinge, für die Sie eine Kaution bezahlen müssen.

Konditionen

Das sind Regeln. Sie sagen, was Sie beim Kaufen machen müssen. Zum Beispiel, wann Sie bezahlen müssen. Oder wie viel.

Konkurs

siehe Insolvenz

Konto-Auszug

Übersicht für ein Konto. Sie können sehen, welches Geld eingezahlt wurde. Und was bezahlt wurde. Und wie viel Geld Sie am Automaten abgehoben haben. Und wie viel Geld Sie gerade haben.

Konto-Pfändung

Sie haben Schulden. Ihr Gläubiger bekommt vom Gericht einen Pfändungs-Beschluss. Dann kann der Gläubiger Geld von Ihrem Konto holen. Damit er nicht das ganze Guthaben bekommt, können Sie das Konto zu einem Pfändungsschutz-Konto machen. Sie behalten dann zum Leben den Betrag bis zur Pfändungs-Freigrenze.

Konto-Sperre

Ein Konto wird von der Bank gesperrt/blockiert. Man kann nicht mehr an sein Geld. Das passiert zum Beispiel aus Sicherheits-Gründen oder weil man zu viel Geld ausgegeben hat.

Kosten/Entgelt

Siehe auch Mahn-Kosten und Nachnahme-Kosten und Inkasso-Kosten. Zum Beispiel: Sie bezahlen eine Rechnung nicht. Dann schickt die Firma eine Erinnerung, dass Sie bezahlen müssen. Für diese Erinnerung darf die Firma ein Entgelt/Kosten verlangen. Das heißt: Sie müssen nach der Erinnerung oft mehr bezahlen, als in der eigentlichen Rechnung steht.

Kosten-Falle

Wenn man über bestimmte Kosten vorher nicht informiert wurde.

Kredit-Karte

Mit der klassischen Kredit-Karte kann man bezahlen. Das Geld wird später vom Konto abgebucht. Man kann auch bezahlen, wenn man kein Geld auf dem Konto hat. Dann hat man einen Kredit. Den muss man zurückzahlen. Das kann zu Schulden führen. Außer bei Guthaben-Kredit-Karten. Hier muss man erst Geld einzahlen, um es dann ausgeben zu können.

Kredit-Summe

Der Geld-Betrag, den man sich von der Bank leiht. Mehr Informationen siehe Kredit.

Kredit-Vermittler

Das ist eine Firma, die für Kunden einen Kredit bei einer Bank sucht. Achtung: Diese Firmen und das Angebot muss man genau prüfen. Dabei kann die Verbraucher-Zentrale helfen.

Kredit-Würdigkeit

Sie wollen einen Kredit von der Bank. Die Bank prüft, ob Sie einen Kredit haben dürfen. Ob Sie das Geld auch zurückzahlen können. Das nennt man Kredit-Würdigkeit. Es geht darum, ob Sie arbeitslos sind. Oder ob Sie Schulden haben. Dann bekommen Sie vielleicht keinen Kredit.

Kulanz

Eine Firma tut freiwillig etwas, was sie nicht muss. Zum Beispiel: Sie kaufen eine Hose. Später wollen Sie sie zurückgeben. Nur weil sie Ihnen nicht gefällt. Der Verkäufer muss die Hose nicht zurücknehmen. Wenn er sie zurücknimmt, ist das freiwillig – aus Kulanz.

Kunde/Kunden-Nummer

Kauft man etwas ein, ist man Kunde des Verkäufers. Jeder Kunde, der bei einer Firma einen schriftlichen Vertrag abschließt, bekommt eine Kunden-Nummer.

Kündigung

Eine Kündigung heißt, man möchte einen lVertrag beenden. Im Vertrag steht die Kündigungs-Frist. Bei Problemen kann die Verbraucher-Zentrale helfen.

 

L

Lastschrift

Eine Firma oder eine Person zieht Geld von einem Konto ein. Das darf die Firma nur, wenn es vorher vom Kunden erlaubt wurde. Die Erlaubnis heißt Mandat.

Laufzeit

Das ist die Zeit, in der ein Vertrag gilt. Die meisten Verträge mit einer Laufzeit gehen ein Jahr

Leistung

siehe Anspruch.

Leistungsberechtigt

Sie haben das Recht auf eine Leistung. Sie haben ein Recht auf die Ware, wenn Sie diese gekauft haben. Sie können auch ein Recht auf Geld vom Staat haben.

Leistungs-Verzug

Sie haben etwas bestellt. Zum Beispiel eine Ware, eine lReparatur oder eine lDienstleistung.  Passiert das nicht pünktlich oder wie vereinbart, ist der Händler zu spät. Dann ist er im Leistungs-Verzug.

Link

In einer E-Mail oder auf einer Internet-Seite stehen manchmal „Links“. Sie sind oft in blauer Schrift und unterstrichen. Es sind Wege zu einer bestimmten Internet-Seite. Sie können den Link anklicken und kommen direkt zu der Information. Seien Sie vorsichtig! Über das Anklicken eines Links könnten Sie sich einen Computer-Virus oder Ähnliches einfangen. Kennen Sie denjenigen, von dem die Internet-Seite oder die E-Mail kommt? Wenn nein, klicken Sie lieber nicht auf den Link.

Liquide

Das Wort heißt übersetzt „flüssig“. Es bedeutet auch „zahlungsfähig“. Wenn man genug Geld hat, ist man liquide.

Lohn-Abtretung

Sie nehmen einen Kredit auf. Im Vertrag steht Lohn-Abtretung. Das bedeutet: Wenn Sie den Kredit nicht zurückzahlen können. Dann holt sich die Bank oder das Geschäft das Geld direkt von Ihrem Lohn. Mit der LohnAbtretung haben Sie das erlaubt.

Lohn-Pfändung

Ihr Arbeitgeber bekommt vom Gericht einen Pfändungs-Beschluss. Er muss dann einen Teil des Lohns direkt an Ihren Gläubiger bezahlen. Davon werden Ihre Schulden bezahlt. Aber man darf genug Geld zum Leben behalten, siehe Pfändungs-Freigrenze.

 

M

Mahn-Bescheid

Zahlungs-Erinnerung durch das Gericht. Sie kommt erst nach der Mahnung von der Firma. Wenn die Summe im Mahn-Bescheid nicht stimmt, kann man einen Widerspruch einlegen. Dafür haben Sie 2 Wochen Zeit (Vorstufe der Zwangs-Vollstreckung).

Mahn-Kosten

Für die Erinnerung an die Zahlung muss man einen Betrag zahlen. Für die Kosten gibt es Regeln.

Mahnung

Eine Erinnerung, dass man noch nicht bezahlt hat. Kommt als Brief oder E-Mail.

 

N

N-Eintrag

 

O

O-Eintrag

 

P

P-Eintrag

 

Q

Q-Eintrag

 

R

R-Eintrag

 

S

S-Eintrag

 

T

T-Eintrag

 

U

U-Eintrag

 

V

V-Eintrag

 

W

W-Eintrag

 

Z

Z-Eintrag