Haus-Eingang sicher machen
Hier erklären wir:
Haus-Eingang sicher machen

Die Verbraucher-Zentrale will alle Menschen erreichen.
Darum gibt es hier Infos in Leichter Sprache.
So kann man den Text besser verstehen.
Es gibt noch mehr Infos zu diesem Thema:
Haus-Eingang besser und sicherer machen
Dieser Text ist nicht in Leichter Sprache.
Barriere-frei
Barriere-frei bedeutet
Ohne Hindernisse
Am Haus-Eingang gibt es oft Hindernisse.
Hindernisse sind verschiedene Sachen.
Das können Stufen sein
Oder Tür-Schwellen.
Darüber kann man stolpern.
Vielleicht sind die Türen zu eng.
Oder es fehlt ein Hand-Lauf.
Dann kann man fallen.
Das ist gefährlich.
Auch gesunde Menschen können mal stürzen.
Dann brauchen sie vielleicht eine Krücke.
Oder sie brauchen einen Roll-Stuhl.
Darum ist es wichtig:

Die Wohnung soll keine Hindernisse haben.
Das ist besonders wichtig im Alter.
Alte Menschen können oft schlecht laufen.
Oder sie sehen und hören nicht gut.
Man kann den Haus-Eingang sicherer machen.
Der Eingang
Die Eingangs-Tür soll keine Schwelle haben.
Die Eingangs-Tür soll 90 Zentimeter breit sein.

Vor der Tür soll es eine Abfluss-Rinne geben.
Dann läuft das Regen-Wasser ab.
Der Eingang soll gut beleuchtet sein.
Der Boden soll rutschfest sein.
Der Boden soll eben sein.
Das heißt:
Es gibt keine Kanten auf dem Boden.
Über Kanten kann man fallen.
Kokos-Matten sind nicht gut für Rollstuhlfahrer und Rollator-Nutzer.

Rampe ist besser
Vor dem Eingang soll es eine Rampe geben.
Die Rampe soll nicht mehr als 6 Prozent geneigt sein.
Das heißt:
Die Rampe soll nicht zu steil sein.
Rampen kann man besser nutzen als Treppen.
Sichere Treppen

Manchmal kann es keine Rampe geben.
Dann müssen die Treppen sicher sein.
Die Stufen sollen keine Über-Stände haben.
Das heißt:
Dann bleibt man nicht an den Treppen-Stufen hängen.

Die Treppen sollen auf beiden Seiten Hand-Läufe haben.
Die Hand-Läufe sollen 85 bis 90 Zentimeter hoch sein.
Die Kanten von den Stufen sollen eine andere Farbe haben als die Stufen.
Die Treppe soll gut beleuchtet sein.
Man kann auch einen Lift an der Treppe einbauen.

Platz an der Haus-Tür

Vor der Haus-Tür soll eine Fläche sein.
Die Fläche soll eben sein.
Die Fläche soll 150 Zentimeter breit sein.
Und die Fläche soll 150 Zentimeter tief sein.
Die Fläche kann auch größer sein.
Vor und hinter der Haus-Tür soll genug Platz sein.

Dann kann man:
- mit einem Rollator durch die Tür gehen
- mit einem Roll-Stuhl durch die Tür fahren
- mit einem Kinderwagen durch die Tür fahren
Die Landes-Beratungs-Stelle barrierefrei Bauen und Wohnen
Es gibt Hilfe bei der Landes-Beratungs-Stelle:
- wenn Sie bauen wollen
- wenn Sie die Wohnung sicher machen wollen
- wenn Sie zuhause keine Hindernisse haben wollen

Dann bekommen Sie Rat
von der Landes-Beratungs-Stelle.
Die Beratung kostet nichts.
Beratung für Sie

Die Beratungs-Stelle ist in 15 Städten in Rheinland-Pfalz.
Wir haben viele Infos zum barrierefreien Bauen und Wohnen.
Und Sie können eine Beratung bekommen.
Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.
Das heißt:
Die Berater arbeiten nur für Sie.
Beratung zuhause
Sie können auch sagen:
Die Berater sollen zu Ihnen nach Hause kommen.

Sie können mehr Infos bekommen.
Und Sie können einen Termin ausmachen.
Rufen Sie uns an unter: 0 61 31 28 48 71
Wir sind zu diesen Zeiten da:
- montags von 10 Uhr morgens bis 13 Uhr mittags
- mittwochs von 10 Uhr morgens bis 13 Uhr mittags
- donnerstags von 10 Uhr morgens bis 13 Uhr mittags
Sie können auch eine E-Mail schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist: barrierefrei-wohnen@vz-rlp.de
Mehr Infos gibt es auf unserer www.barrierefrei-rlp.de
Die Seite ist nicht in leichter Sprache.
Wir schreiben in dem Text nur die männliche Form.
Zum Beispiel: Berater
Das ist leichter zu lesen.
Gemeint sind aber immer alle Menschen.
Die Bilder sind von © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albe

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Der Text wurde von der KI SUMM AI GmbH, Tal 44, 80331 München übersetzt
und in der VZ-RLP redaktionell bearbeitet.
Die Bilder Treppe, Lampe, Rollstuhl und Quadrat sind aus der Microsoft-Galerie.
Was ist eine Verbraucher-Zentrale?
Die Verbraucher-Zentralen helfen Menschen in Deutschland.
Die Verbraucher-Zentralen bekommen Geld vom Staat.
Aber sie arbeiten unabhängig.
Die Verbraucher-Zentralen beraten.
Zum Beispiel:
- Was kann ich kaufen?
- Wo muss ich aufpassen?
Die Verbraucher-Zentralen geben Tipps für den Alltag.
In jedem Bundes-Land gibt es eine Verbraucher-Zentrale.
Wo bekomme ich Hilfe?
Die Verbraucher-Zentralen beraten Sie.
Zum Beispiel:
- in den Beratungsstellen
- am Telefon
- im Internet
Es gibt Infos zu verschiedenen Themen.
Zum Beispiel:
- Verträge und Beschwerden
- Energie
- Finanzen und Versicherungen
- Gesundheit
- Ernährung
- digitale Welt
- Reise.
Die Verbraucher-Zentralen helfen auch bei anderen Sachen.
Zum Beispiel:
- Sie prüfen: Hält sich jemand nicht an das Gesetz?
Dann zeigen sie das an.
- Sie geben Infos an die Öffentlichkeit weiter.
- Sie vertreten Interessen von Verbrauchern bei Politik und Wirtschaft.
Die Angebote sind in jedem Bundes-Land anders.
Angebote in Leichter Sprache
Die Verbraucher-Zentralen haben Angebote in Leichter Sprache.
Zum Beispiel:
- Infos
- Beratungen
Leichte Sprache ist eine besondere Form von Sprache.
Die Sätze sind kurz.
Und die Wörter sind einfach.
So können alle Menschen die Infos verstehen.
Es gibt mehr Infos zu dem Thema.
Sie finden weiter unten mehr Artikel.
Die Texte sind nicht in leichter Sprache.
Alle wichtigen Informationen wie Hausnummer, Name, Briefkasten, Türschloss, vorhandene Stufen und mögliche Stolperfallen sollten intuitiv erkennbar sein. Besonders für Gäste, Rettungs-, Post- oder Lieferdienste kann die Außenbeleuchtung wichtig sein.
Empfehlenswert für den Außenbereich sind LED-Lampen, da nach dem Einschalten sofort hell sind und es bei Kälte oder Hitze auch bleiben. Im Vergleich zu Halogenglühlampen benötigen sie nur rund ein Fünftel der elektrischen Energie und haben eine 10-mal längere Lebensdauer, womit sie auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Checkliste:
- Zuweg und Eingangsbereich haben einen kontrastreichen Belag.
- Zum Einsatz kommen energieeffiziente Lampen (LED).
- Die Hausnummer ist beleuchtet und von der Straße aus gut sichtbar.
Tipp: Briefkasten und Katzenklappe: So vermeiden Sie Schwachstellen
Der Briefkasten sollte gut zugänglich sein und eine ausreichende Größe besitzen, um Briefpost, Zeitschriften und Zeitungen aufnehmen zu können. In den Einwurfschlitz sollten auch große Briefumschläge hineinpassen – eine Breite von ungefähr 35 cm ist optimal.
Den Briefkasten können Sie passend zur baulichen Situation anbringen, an der Wand oder freistehend.
Verzichten Sie auf Brief- oder Zeitungsschlitze in der Haustür, denn sie führen zu unnötigen Energieverlusten und bilden einen Schwachpunkt beim Einbruchschutz.
Briefkästen, die in der Außenwand integriert sind und im Haus entleert werden, sind energetisch nicht optimal, können aber zumindest geringfügige Wärmeschutzelemente aufweisen.
Auch Katzenklappen stellen eine Wärmebrücke dar, durch die Energie verloren geht! Selbst wärmeschutzoptimierte Modelle sind immer noch eine thermische Schwachstelle und zudem teuer. Außerdem nutzen Einbrecher:innen gern eine räumliche Nähe zwischen Katzenklappen und Türen als Einstiegsoption. Wer nicht auf eine Katzenklappe verzichten will, sollte die angrenzende Tür mit einem sicher abschließbaren Griff ausstatten.
Checkliste:
- Der Briefkasten ist weder in die Tür noch in die Hauswand integriert und hat einen ausreichend großen Einwurfschlitz.
- Es gibt ein gut lesbares Namensschild.
- Die Katzenklappe ist so weit von der Tür entfernt, dass sie nicht als Einstiegshilfe für Einbrecher:innen dienen kann.
Tipp: So reduzieren Sie Barrieren des Hauseingangs
Stolperfallen auf dem Weg ins Haus lassen sich reduzieren, wenn eine Haustür schwellenlos eingebaut wird und die Entwässerungsrinne, die Schmutzfanggitter sowie Sauberlaufzonen entsprechend bündig in den Boden eingelassen werden.
Nachgebende Materialien wie Kokos- oder Bürstenmatten sind als Belag hierbei nicht geeignet, da diese für Personen mit Gehstöcken schwer zu begehen und für Rollstuhlfahrer:innen schwerer zu befahren sind. Optimal ist ein rutschfester Bodenbelag ohne Unebenheiten oder aufgewölbte Kanten auf dem Weg zur Haustür.
Höhenunterschiede zwischen Gelände und Eingang sollten nach Möglichkeit durch einen geneigten, stufenlosen Zuweg bzw. eine Rampe mit einer Neigung von maximal 6 Prozent überbrückt werden.
Sind Stufen unvermeidlich, oder sogar gewünscht, sollten diese keine Überstände bzw. Untertritte haben. Ein beidseitiger Handlauf in Höhe von 85 cm verleiht Treppenbereichen zusätzliche Sicherheit beim Gehen.
Für sehbeeinträchtigte Menschen ist es hilfreich, Stufenkanten über die gesamte Trittbreite durch andersfarbiges Material kontrastierend zu markieren, um zu verdeutlichen, wo die Stufe bzw. Treppe beginnt und endet.
Der Zugang sollte vor der Haustür in einer ebenen Fläche enden, am besten mit einer Bewegungsfläche von mindestens 1,20 x 1,20 m, für Menschen im Rollstuhl von mindestens 1,50 x 1,50 m. So schaffen Sie ausreichend Platz für Ihre Einkäufe, möglicherweise auch einen Rollator oder einen Kinderwagen. Auch hinter der Eingangstür ist eine entsprechend ausreichende Bewegungsfläche wichtig.
Die Mülltonnen sollten gut zugänglich und leicht bedienbar sein. Das ist für alle, die hier wohnen, aber auch für die Müllabfuhr vorteilhaft, damit die Tonnen ohne Ihre Mithilfe geleert werden können.

Foto: Elisabeth Mertens
Bedienelemente wie Klingel, Gegensprechanlage, Türdrücker und Briefkasten befinden sich in der Regel auf einer Höhe von ungefähr 1,00 m. Für Rollstuhlfahrer sind Montagehöhen für Klingelanlage und Briefkasten von 85 cm zu empfehlen, bis max. 120 m sind sie so noch erreichbar.
Um eine Haustür leichter öffnen und schließen zu können, ist es sinnvoll, einen ergonomisch geformten Türgriff oder eine senkrechte Stange zu haben. Außerdem sollten Sie einen Abstand von mindestens 50 Zentimetern zwischen dem Türgriff und seitlichen Bauteilen einplanen. Gerade mit Rollator oder Rollstuhl ist dieser Abstand wichtig, um seitlich heranfahren zu können.
Damit alle bequem ins Haus hineinkommen, sollte die lichte Durchgangsbreite der Eingangstür 90 cm und die lichte Durchgangshöhe 205 cm betragen. Noch mehr Komfort bietet eine Türbreite von 100 cm, beispielsweise für die Durchfahrt mit einem elektrischen Rollstuhl.
Je breiter die Tür ist, desto schwerer wird sie auch. Eine insbesondere für Rollstuhlfahrer und Menschen mit geringer Körperkraft wichtige leichtgängige Bedienbarkeit der Tür lässt sich durch ein elektrisches Türöffnungssystem erreichen.
Checkliste:
- Der Belag vor dem Hauseingang ist möglichst eben und rutschfest.
- Es gibt einen geneigten Zuweg bzw. eine Rampe. Stufen sind gut sichtbar und ohne Untertritt.
- Der Hauseingang ist schwellenlos und mit ausreichend breitem Durchgang und leichtgängiger Haustür.
- Alle Bedienelemente sind in einer komfortablen Höhe angebracht.
- Die Sauberlaufzonen außen und innen sind niveaugleich mit dem Fußboden.
- Die Bewegungsfläche unmittelbar vor und hinter der Haustür ist groß genug.
Tipp: So verschaffen Sie dem Eingang die passende Optik
Das Haus wirkt einladend, wenn
- Design,
- Material und
- Farbe der Haustür
mit der Fassade harmonieren.
Das Material bestimmt maßgeblich das Aussehen der Haustür. Es gibt Türen aus Holz, Aluminium, Edelstahl, Glas oder Kunststoff, sowie Kombinationen dieser Werkstoffe. Grundsätzlich eignen sich alle diese Materialien für Haustüren, wenn sie eine gute Qualität haben. Dann können auch alle einen effektiven Wärmeschutz erreichen und die eigenen vier Wände vor Hitze, Kälte und auch vor Einbruch bewahren.
Welches Material für Sie in Frage kommt, hängt vor allem von Ihren persönlichen Anforderungen ab. Es gibt viele wichtige Kriterien:
- den Preis
- den Pflegebedarf
- die Energieeffizienz
- die Stabilität
- den Schallschutz
- die Sicherheit.
Charakteristische, historische Türen sollten möglichst erhalten und an heutige Anforderungen angepasst werden. Ist dies nicht möglich, sollte zumindest die Optik der alten Tür weitestgehend nachempfunden werden.
Checkliste:
- Haustür, Vordach und weitere Elemente des Eingangs ergeben zusammen ein stimmiges Gesamtbild.
- Material und Farben harmonieren mit dem Baustil und der Fassade des Gebäudes.
- Historische Türen sind aufgearbeitet und (soweit möglich) an moderne Standards angepasst.
Tipp: So erhalten Sie Fördermittel für eingesparte Energie, weniger Barrieren, Einbruchschutz und smarte Technik
Wenn Sie die Umgestaltung des Hauseingangs dazu nutzen, ihn energetisch aufzuwerten, Barrieren zu reduzieren und den Einbruchschutz zu erhöhen, ist es möglich, dass Sie staatliche Fördergelder bewilligt bekommen. Einen Überblick über Fördermöglichkeiten finden Sie unter Zuschüsse fürs Eigenheim: So finden Sie das richtige Förderprogramm.
So bietet das BAfA Geld für einzelne energetische Aufwertungen von Gebäuden an. Je nach Energieeffizienz-Niveau kann die Höhe des Fördergelds dabei anders ausfallen.
Zusätzlich wird "Altersgerechtes Umbauen" von der KfW durch finanzielle Unterstützung belohnt. Fördergelder kann es zudem für das Reduzieren von Barrieren geben, sodass es allein aus finanziellen Gründen schon ratsam ist, alle Gestaltungsaspekte im Vorfeld zu bedenken.

Foto: bluedesign/Fotolia.com
Checkliste:
- Eine BAfA-Förderung im Rahmen der Einzelmaßnahmen (BEG EM) und/oder "Altersgerecht Umbauen" wurde geprüft.
- Der Förderantrag wurde vor Beginn des Bauvorhabens gestellt.
- Die geplanten Bauteile erfüllen die technischen Anforderungen gemäß BEG-Richtlinien.









