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Rechtsanwaltskanzlei John Markou & Partner

Stand:

Der in Athen zugelassene Anwalt verlangte die Zahlung von 122,50 Euro für die Teilnahme an der Lotto-Spielgemeinschaft des Unternehmens MaxiTip Ltd.

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In dem Schreiben hieß es, dass ein Lastschrifteinzug vom Konto des Betroffenen nicht vorgenommen werden konnte und daher die Mitgliedschaft gekündigt wurde. Der Betrag sollte innerhalb von sieben Tagen auf ein Konto in Griechenland überwiesen werden.

Eine Sachverhaltsklärung mit der Kanzlei John Markou & Partner war nicht möglich, da über die in den Schreiben angegebene Telefonnummer niemand zu erreichen war.

Immer wieder versuchen dubiose Geschäftemacher mit ähnlich gelagerten zweifelhaften Forderungen, die Gutgläubigkeit der Verbraucher auszunutzen. Ein vergleichbares Schreiben war bereits 2011 von einer Anwältin namens Davoutaki aus Athen verschickt worden. Damals ging es um eine angebliche Forderung der Firma Lotto-Tipp in Höhe von 127,50 Euro.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Unser Rat in solchen Fällen:
  • Lassen Sie sich von derartigen Mahnungen nicht einschüchtern. Zahlen muss nur derjenige, der am Telefon einen rechtsgültigen Vertrag geschlossen hat.
  • Ist gar kein Vertrag zustande gekommen oder wurde er durch Täuschung untergeschoben, sollten Sie der Forderung schriftlich widersprechen. Dazu können Sie unseren Musterbrief nutzen.
  • Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie einer Teilnahme am Service zugestimmt haben, lassen Sie sich zunächst Nachweise vorlegen, wie der behauptete Vertragsabschluss eigentlich zustande gekommen ist.