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Petersen und Partner, Kanzlei

Stand:

Die Kanzlei versendet im Namen des angeblichen "Fachverbandes der Lotterie und Glückspielanbieter Deutschland" Inkassoforderungen in Höhe von insgesamt 750,86 Euro.

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Zur Erledigung der Forderung bietet die Kanzlei einen Vergleich in Höhe von 323 Euro an. Sie verspricht, die Restforderung nach ordnungsgemäßer Zahlung zu erlassen. Erfolge jedoch keine Zahlung, würde die Zahlungsaufforderung gerichtlich geltend gemacht werden.

Laut Schreiben hat die Kanzlei Petersen & Partner ihren Sitz in London. Das in den Schreiben an die Verbraucher angegebene Bankkonto befindet sich in Rumänien. Spätestens hier sollte man stutzig werden. Die IBAN beginnt nicht mit DE für Deutschland, sondern mit RO für Rumänien. Fraglich ist bei diesen Schreiben auch, wer derjenige sein soll, der die Forderung geltend macht, denn einen Fachverband für Lotterie und Glücksspielanbieter in Deutschland es gibt nicht.

Die gleiche Masche lief bereits Anfang 2015. Seinerzeit versuchte eine Kanzlei Justorat", den Verbrauchern Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Unser Rat in solchen Fällen:
  • Sie müssen grundsätzlich nur dann zahlen, wenn Sie einen rechtsgültigen Vertrag geschlossen haben.
  • Haben Sie keinen Vertrag abgeschlossen oder ist er Ihnen durch Täuschung untergeschoben worden, sollten Sie der Forderung widersprechen. Dazu können Sie unseren Musterbrief verwenden.
  • Beachten Sie, dass auch völlig unberechtigte Forderungen bei Auskunfteien wie der Schufa oder Infoscore eingetragen werden können. Widersprechen Sie ihnen daher zeitnah.
  • Stellen Sie ggf. Strafanzeige bei der Polizei.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Forderung zu Recht besteht, lassen Sie sich geeignete Nachweise vorlegen.