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Mahnungs Büro Ries

Stand:

Angeblich offene Forderungen versuchte das "Mahnungs Büro Ries" im September 2012 einzutreiben.

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Wen die "letzte Mahnung" erreicht, der las verdutzt, er habe telefonisch eingewilligt, "an dem Service der Euro Gewinner Zentrale" teilzunehmen - "gegen einen Kostenbeitrag von 49,00 € monatlich". Nun seien für drei Monate 147 € plus Mahnkosten und Auslagenpauschale fällig - insgesamt 159,50 €. Die vorgebliche Rechtmäßigkeit der Forderung unterstrich das Büro Ries mit der Behauptung, das Telefonat sei mit "Ihrer Zustimmung" aufgezeichnet worden, und drohte mit Verzugszinsen und Meldung bei der SCHUFA, falls nicht fristgemäß gezahlt werde.

Die Verbraucherzentralen kennen solche dubiosen Mahnungen zur Genüge - und oft scheinen sie eine Quelle zu haben. So ist die im Schreiben aus dem Büro Ries angegebene Telefonnummer auch die der Anwalts-Inkasso-Zentrale in Osnabrück. Deren Rechtsanwalt Ingo Müller probierte bereits Anfang August, vermeintliche Forderungen aus der Vermittlung von Gewinnspielen einzutreiben.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Unser Rat in solchen Fällen:
  • Lassen Sie sich von derartigen Mahnungen nicht einschüchtern. Zahlen muss nur derjenige, der am Telefon einen rechtsgültigen Vertrag geschlossen hat.
  • Ist gar kein Vertrag zustande gekommen oder wurde er durch Täuschung untergeschoben, sollten Sie der Forderung schriftlich widersprechen. Dazu können Sie unseren Musterbrief nutzen.
  • Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie einer Teilnahme am Service zugestimmt haben, lassen Sie sich zunächst Nachweise vorlegen, wie der behauptete Vertragsabschluss eigentlich zustande gekommen ist.