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Gewinner-Zeit

Stand:

Mit einer Abo- und Gewinnspiel-Masche versucht ein dubioser Magazinbetreiber mit Sitz in Großbritannien, ans Geld und die persönlichen Daten argloser Konsumenten zu kommen.

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Vom "Beginn Ihrer Gewinner-Zeit" kann keine Rede sein. Vielmehr versucht ein fragwürdiger Magazinbetreiber mit Sitz in Großbritannien zurzeit, mit einer neuen Abo- und Gewinnspiel-Masche ans Geld und die persönlichen Daten argloser Konsumenten zu kommen. Vermeintlichen Abnehmern des Monats-Magazins "WIN!", das "Reportagen aus aller Welt und spannende Artikel" zu "Gewinnspielen, Luxus, Reisen, Wellness und Trends" verspricht, flattert eine Zahlungsforderung von 87 Euro fürs erste halbe Jahr ins Haus. Wer in diesen Tagen ein Schreiben mit "vielen Dank für das freundliche Telefonat" erhält, sollte den fälligen Betrag auf keinen Fall begleichen, der Forderung der Firma "Gewinner-Zeit" jedoch vorsorglich schriftlich widersprechen.

In den Schreiben erinnert "Gewinner-Zeit" an ein Telefonat, in dem mit der Firma ein kostenpflichtiger Vertrag für mindestens ein Jahr abgeschlossen worden sei: zum Bezug des Gewinner-Magazins sowie zur Teilnahme an einer privaten Lotterie. Das Perfide an Post und Plausch: Mittels unerlaubter Werbeanrufe wird wahllos Angerufenen nicht nur ein vermeintlicher Abo-Vertrag untergeschoben. Die anschließenden Bestätigungsschreiben sind auch so datiert, dass die vierzehntägige Widerrufsfrist zur Auflösung der angeblichen Vereinbarung bereits abgelaufen scheint, wenn Angeschriebene die Zahlungsforderung erhalten. Der Druck auf die vermeintlichen Kunden, umgehend zu zahlen, wird noch durch die Behauptung erhöht, die unzulässigen Telefonate würden aufgezeichnet.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Unser Rat in solchen Fällen:
Zahlen muss nur derjenige, der am Telefon einen rechtsgültigen Vertrag geschlossen hat. Ist gar kein Vertrag zustande gekommen oder wurde er durch Täuschung untergeschoben, sollten Sie der Forderung schriftlich widersprechen. Dazu können Sie unseren Musterbrief nutzen. Wer in einem solchen Fall Zweifel hat, welche Stelle berechtigt ist, Forderungen einzuziehen, der sollte sich zunächst Nachweise vorlegen lassen.