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Communication Services Tele 2 GmbH

Stand:

Das Unternehmen warb per Telefon mit unverbindlichen Werbegeschenken oder kostengünstigen Komplettanschlüssen.

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Wer einwilligte, erhielt nicht nur ein kostenloses neues Telefon, sondern auch einen verbindlichen, kostenpflichtigen Vertrag. Verbraucher berichten, dass ihnen das Paket mit dem Telefon mittels des sogenannten Postident-Verfahrens zugestellt wurde.

Bei diesem Verfahren prüft der Postzusteller die Identität des Empfängers und händigt die Sendung erst nach einer Unterschrift auf den Originaldokumenten des Absenders aus. Der Trick bestand darin, dass der Verbraucher nicht nur den Empfang der Paketsendung quittiert, sondern ein vorgefertigtes Vertragsformular unterzeichnet, was den Betroffenen nicht bewusst war.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Unser Rat in solchen Fällen:
Ein Vertrag über das Postident-Verfahren ist grundsätzlich wirksam. Allerdings können Sie den Vertrag je nach Einzelfall innerhalb von 14 Tagen oder einem Monat widerrufen, da es sich um ein Fernabsatzgeschäft handelt. Die Widerrufsbelehrung ist in den Paketen enthalten. Deshalb sollten Sie die Sendung unbedingt sofort öffnen.
Einem eventuellen Hinweis, dass das Paket bis zur Freischaltung des Anschlusses ungeöffnet liegengelassen werden kann, sollten Sie keine Beachtung schenken. Damit es gar nicht erst zu einem ungewollten Vertragsschluss kommt, sollten Sie die an der Haustür vorgelegten Dokumente genau durchlesen. Ist dies zeitlich nicht möglich, empfiehlt es sich, die Unterschrift zu verweigern und die Annahme des Paketes abzulehnen.