Menü

Maschinen - Geschirrspülmittel

Stand:
Off

Reiniger

Geschirrreiniger werden in Pulverform, als Tabs oder als Gelkissen angeboten. Sie reinigen mit Inhaltsstoffen wie Phosphaten, Bleichmitteln, Tensiden, Enzymen und Spülkraftverstärkern. Die Stiftung Warentest befand 2015: "Phosphatfreie Tabs glänzen, Gelkissen fallen durch."

Das ist eine gute Nachricht für die Umwelt, denn phosphatfreie Geschirrreiniger belasten die Gewässer weniger. Aus Waschmitteln sind Phosphate längst verschwunden.

Eine EU-Verordnung begrenzt inzwischen auch den Phosphorgehalt in Geschirrspülmitteln: Pulver oder Tabs, die seit 1. Januar 2017 in den Handel kommen, dürfen höchstens noch 0,3 Gramm Phosphor in der Standarddosierung enthalten. Multi- oder Mehrphasen-Tabs enthalten neben dem Geschirrreiniger noch Klarspüler (2 in 1) oder Klarspüler und Wasserenthärter (3 in 1).

Klarspüler

Der Klarspüler soll Glanz und fleckenfreie Trocknung bewirken. Die Tenside sorgen für schnelles, gleichmäßiges Ablaufen des Klarspülers. Die Zitronensäure verhindert die Bildung von Wasserflecken und sorgt für fleckenfreies trockenes Geschirr. Bei vielen Maschinen lässt sich einstellen, wie viel Klarspüler verwendet werden soll. Bei Unterdosierung bleiben Tropfen, Salz und Kalkstreifen zurück. Bei Überdosierung haften schmierige Schlieren auf Gläsern und Geschirr

Wasserenthärtung

Je nach Wasserhärte muss das Wasser zum Spülen mit Regeneriersalz - einem Salz ohne Rieselzusätze, also kein Speisesalz - enthärtet werden. Der Enthärter wird auf den jeweiligen Härtebereich eingestellt; die Salzzugabe erfolgt automatisch nach der eingestellten Härte aus dem entsprechenden Behälter des Geschirrspülers. Der Verbrauch von Regeneriersalz steigt mit der Wasserhärte. Den Härtegrad an Ihrem Wohnort erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Wasserversorger.

  • Entsorgen Sie grobe Speisereste am Geschirr in den Abfall.
  • Ein Vorspülen per Hand ist nur bei hartnäckigen Verschmutzungen nötig.
  • Beladen Sie die Maschine voll und räumen Sie diese so ein, dass alle Geschirrflächen vom Wasserstrahl erreicht werden können.
  • Dosieren Sie den Reiniger entsprechend der Empfehlung des Herstellers und beachten Sie dabei die Angaben zur Wasserhärte.
  • Überdosierung bringt kein besseres Spülergebnis und belastet unnöätig die Umwelt.
  • Empfehlungen wie "zwei Esslöffel" sind ungenau, und nicht jede Dosierkammer hat entsprechende Markierungen. Deshalb ist es sinnvoll, einmal die benötigte Reinigermenge abzuwiegen (auf einer Brief- oder Diätwaage) und die Füllhöhe mit Filzstift an einem Messgefäß zu markieren. Manche Hersteller von Maschinen oder Spülmitteln liefern passende Dosiermaße.
  • Reiniger, Regeneriersalz und Klarspüler sollten unbedingt für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Bunte Tabs und Gelkissen sind für Kinder besonders attraktiv. Achten Sie auch darauf, dass ihr Kind diese auch nicht aus der Spülmaschine angeln kann.
  • Pulverförmige Reiniger nehmen leicht Feuchtigkeit auf und bilden Klumpen. Die Packung sollten Sie deshalb nach Gebrauch schließen und an einem trockenen Ort aufbewahren.
  • Bei weichem Wasser kann man eventuell auf Klarspüler verzichten, wenn man die Ansprüche an das Spülergebnis einschränkt.
  • Essig ist kein geeigneter Ersatz für Klarspüler!
  • Handgeschirrspülmittel sind für das maschinelle Spülen völlig ungeeignet!
  • Reiniger und Klarspüler sollten unbedingt für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.