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Steigende Energiepreise: Sparpaket für den Alltag

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Ob Heizen, Lüften, Beleuchten, Fernsehen oder Autofahren: Schon mit geringen Veränderungen im Alltag lässt sich Energie und Geld sparen und letztendlich auch die Umwelt schützen.

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Kleiner Dreh am Heizregler

Temperaturen zwischen 18 Grad Celsius im Schlafzimmer und 21 Grad Celsius in der guten Stube reichen in Wohnräumen meistens aus. Nachts und wenn alle Familienmitglieder außer Haus sind, empfiehlt sich, die Heizung noch weiter runterzufahren. Gar nicht zu heizen, ist dagegen nicht ratsam: denn die Innenwände kühlen dadurch zu stark ab, und das Schimmelrisiko nimmt zu. (Mehr)

Richtiges Lüften

Ein schneller Luftaustausch muss auch in der kalten Jahreszeit mehrmals am Tag sein. Abgestandene und feuchte Luft sollte nicht in Wohn- und Schlafräumen bleiben. Stehen Fenster in der Heizperiode allerdings dauerhaft auf Kipp, geht zu viel teure Heizenergie verloren. Außerdem kühlen Wandteile stark aus, so dass sich dort Luftfeuchtigkeit niederschlägt. Das kann zu Schimmel führen. Es gilt, je nach Bauzustand, Jahreszeit und Wohnung, den optimalen Weg für das richtige Lüften zu finden.

Lüftungsanlagen stellen die notwendige Zufuhr von Frischluft in Wohnräume sicher. Das ist komfortabler, als alle Fenster mehrmals täglich von Hand zu öffnen. Damit helfen solche Systeme, Bauschäden zu vermeiden.

LED-Beleuchtung

In der Anschaffung sind LEDs zwar deutlich teurer als Halogenlampen, können aber ansonsten fast alles besser als ihre Geschwister mit Glühdraht: Sie sparen ca. 85 % Strom im Vergleich zur Halogenlampe und machen sich laut Stiftung Warentest daher schon nach etwa 6 Monaten bis 1 Jahr auch finanziell bezahlt.

LEDs sind auch umweltfreundlicher, da sie trotz Elektronik im Lampenfuß nur 20 % der CO2-Emissionen im Vergleich zur Halogenlampe erzeugen. Zusätzlich geben sie Farben besser wieder. Und schlussendlich sind LEDs für Designliebhaber in sehr vielen unterschiedlichen Modellen zu kaufen.

Stand-by unter Kontrolle

HiFi-Anlagen, Fernseher, aber auch Küchen- und Akkugeräte bleiben häufig in Warteposition (Stand-by-Modus) und stehen somit ständig unter Strom. Dieser Leerlauf verschlingt locker pro Jahr 50-80 Euro. Deshalb ist es ratsam, den Stecker zu ziehen oder eine abschaltbare Steckdosenleiste zu benutzen - sofern dadurch keine wichtigen und zeitaufwendigen Programmierungen verloren gehen.

Optimale Plätze für elektrische Geräte

Kühlschränke und Gefriergeräte sollten nicht neben dem Herd, sondern möglichst an einem kühlen Platz stehen. Jedes Grad plus oder minus in der Umgebungstemperatur steigert bzw. senkt den Stromverbrauch um sechs Prozent. Auch dicker Reif im Kühlgerät verbraucht unnötig Energie und Geld. Rechtzeitiges Abtauen schont das Portemonnaie.

Effiziente Autonutzung

Bei hohen Benzin- und Dieselkosten lohnt es sich, die Preise der Tankstellen zu vergleichen. Diese schwanken nämlich ziemlich häufig. Informationsdienste wie App oder Internetseiten helfen, die günstigste Tankstelle in der Nähe zu finden.

Wer beim Fahren seine Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss anpasst, auf eine niedrige Drehzahl achtet, unnötigen Ballast im Auto vermeidet und den richtigen Reifendruck hat, kommt mit weniger Kraftstoff aus. Bei Kurzstreckenfahrten schluckt der noch kalte Motor ein Mehrfaches des Sprit-Normverbrauchs. Um den Geldbeutel zu schonen, einfach zu Fuß gehen oder auf's Fahrrad steigen. (Mehr)