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Tagesgeld und Sparpläne: Lockangebote von Banken

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Oft locken Banken mit tollen Zinsen - und beinahe genauso oft lauern dabei Fallen für Verbraucher. Wir erklären, worauf Sie bei verlockenden Angeboten für Tagesgeld, Festgeld und Sparpläne achten müssen und geben Ihnen eine Checkliste an die Hand.

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Lockangebote kennen Verbraucher aus verschiedenen Lebensbereichen: Ein Supermarktinhaber wirbt mit einigen im Preis reduzierten Waren, damit Verbraucher in seinem Laden einkaufen. Bei einer Tankstellenkette bekommen Kunden für eine bestimmt Anzahl getankter Liter Punkte, die zu einem späteren Zeitpunkt in Bonuspreise umgewandelt werden können. Wer in den Urlaub fliegt, bekommt als Frühbucher scheinbar günstige Rabatte.

Auch Banken arbeiten mit Lockangeboten, damit Kunden dort ihr Geld anlegen. Paradebeispiele für Lockangebote sind Tagesgeld und Sparpläne. Viele Banken versuchen mit diesen Produkten, Kunden zu gewinnen. Toll erscheinende Konditionen sollen Verbraucher in den Glauben versetzen, dass sie ihr Geld bei dieser Bank besser und profitabler anlegt als bei der Konkurrenz. Leider wird bei einigen Banken die in Aussicht gestellte hohe Verzinsung über Sternchen und im Kleingedruckten an eine Vielzahl von Bedingungen geknüpft, die aus dem Rendite-Rennpferd in Wahrheit einen lahmen Gaul machen. Schließlich hat keine Bank etwas zu verschenken.

Früher waren solche Lockangebote gerade bei Tages- und Festgeldern weit verbreitet. Aktuell sind sie seltener anzutreffen. Der Grund liegt darin, dass Banken und Sparkassen in der derzeitigen Phase niedriger Zinsen für Guthaben Strafzinsen bei der Europäischen Zentralbank zahlen müssen.

Dennoch sollten Sie bei Werbeangeboten von Geldinstituten immer vorsichtig sein. Unsere Checkliste hilft Ihnen, Ihr Angebot zu prüfen.