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Dispokredite: Verbraucherzentrale geht gegen horrende Zinsen vor

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Banken und Sparkassen verlangen zum Teil horrende Zinsen für Dispositionskredite. Verbraucher können häufig nicht nachvollziehen, wie und wann sich die Zinsen verändern.

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Die Verbraucherzentrale NRW hat daher drei Banken wegen der von ihnen verwendeten Zinsanpassungsklauseln bei Dispokrediten abgemahnt.

Während die ING Diba die geforderte Unterlassungserklärung abgab, lehnten die Targobank und die Sparda Bank Münster eG dies ab. Die Verbraucherzentrale NRW erhob daraufhin gegen die genannten Institute Klage und war damit beide Male erfolgreich.

Sowohl das Landgericht Dortmund (im Verfahren gegen die Sparda Bank Münster eG: LG Dortmund, Urteil vom 15.03.2011, Az. 25 O 132/11) als auch das Landgericht Düsseldorf (im Verfahren gegen die Targobank: LG Düsseldorf, Urteil vom 07.12.2011, Az. 12 O 502/10) bestätigten die Rechtsauffassung der Verbraucherzentrale.

Der Versuch, diese Urteil durch die Oberlandesgerichte Düsseldorf bzw. Hamm aufheben zu lassen, scheiterte, denn auch die Richter an den Oberlandesgerichten hielten die Klauseln für unzulässig. Beide Kreditinstitute nahmen daraufhin die Berufung zurück.