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Verwirrende Tierwohllabel - die Frage nach mehr Transparenz bleibt

Stand:

Mit welchen Labels gelingt mehr Durchblick bei Tierschutz und Tierwohl? Ein Beitrag der Verbraucherzentrale NRW im Debattenformat "Der kritische Agrarbericht 2019".

Maschinelle Herstellung von Fleisch: Im Vordergrund läuft ein Fließband mit fertigen Packungen.
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Das Wohl und der Schutz von Nutztieren sind vielen Verbrauchern bei ihrem Fleischkonsum wichtig. Sie möchten wissen, ob es den Tieren zu Lebzeiten gut gegangen ist. Für eine bessere Haltung sind viele auch bereit, mehr für Fleisch und Wurst zu bezahlen. Doch wie sie solche Produkte finden können, bleibt angesichts mangelnder Informationen, unverbindlicher Werbebotschaften und einer undurchschaubaren Vielfalt von Labels und Siegeln unklar.

Fleischpreise und die Bereitschaft, mehr zu zahlen

Umfragen zeigen, dass eine deutliche Mehrheit von Verbrauchern Fleisch aus artgerechterer Tierhaltung kaufen will. Dennoch liegt der Marktanteil von extensiv erzeugtem Rindfleisch in Deutschland bei weniger als fünf Prozent, bei Schweine- und Geflügelfleisch sogar unter einem Prozent.

Kritiker werfen Verbrauchern vor, dass der Wunsch nach besserer Qualität und mehr Tierwohl nur Lippenbekenntnisse seien. Tatsächlich wird in Discountern mit großem Abstand das meiste Fleisch verkauft. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stellt mit Hilfe ihrer langjährigen Haushaltspanels jedoch fest, dass die Verbraucher immer qualitätsbewusster werden. So antworteten 2016 53 Prozent der Teilnehmer, "vor allem auf die Qualität", und 49 Prozent, "vor allem auf den Preis" zu achten. Auch Zühlsdorf et al. stellen in ihrer Studie fest, dass deutsche Verbraucher bei Fleisch nicht so preisfokussiert sind wie vielfach behauptet: Der Anteil der qualitätsorientierten Fleischkäufer, die auf Sonderangebote sehr wenig achten, ist mit 32 Prozent etwas größer als der Anteil der Sonderangebotsaffinen (28 Prozent).

Wie ist die Diskrepanz zwischen den Verbrauchereinstellungen und dem tatsächlichen Kaufverhalten zu erklären? Ein Qualitätsvergleich von Fleisch vom Stall bis auf den Teller ist bisher in der Regel praktisch unmöglich. Wenn Verbraucher die Qualitätseigenschaften der unterschiedlichen Fleischangebote nicht beurteilen können, greifen sie im Zweifel nach dem preisgünstigeren Produkt.

Wenn Transparenz über die Qualität von Lebensmitteln gegeben ist, zeigen mehr oder weniger breite Verbrauchergruppen durchaus Mehrzahlungsbereitschaft im täglichem Einkauf, wie etwa bei Bioprodukten, Produkten aus fairem Handel, regionalen Lebensmitteln, Eiern von Bruderhahninitiativen und aus alternativen Haltungsformen. So hat die Einführung der Eierkennzeichnung dazu geführt, dass Käfigeier vorzeitig aus Supermärkten und Discountern verschwunden sind, obwohl Verbraucher für Eier aus Boden- und Freilandhaltung sowie ökologischer Erzeugung deutlich mehr zahlen müssen.

Fleisch und Wurst werden in Deutschland nach wie vor überwiegend über den Preis verkauft, sie werden ständig in Sonderpreisaktionen angeboten. Werbebotschaften suggerieren den Verbrauchern, dass selbst das billigste Discounterprodukt "beste Qualität", "maximalen Fleischgenuss" und "tiergerechte Haltung" bietet. Mehr verspricht auch das Markenprodukt oder Fleisch aus dem Fleischerfachgeschäft nicht – jedoch zu einem deutlich höheren Preis. Und, wie Skandale immer wieder gezeigt haben, sind auch bekannte, teure Marken und Prüfsiegelprogramme nicht vor Missständen in der Tierhaltung sicher.

Labelflut in den Fleischregalen wächst

Die Transparenz im Fleischmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten aus Sicht von Verbraucherschützern nicht verbessert. Im Gegenteil: Trotz und vielleicht auch gerade wegen der zahlreichen, immer wieder neuen Labels haben Verbraucher kaum Möglichkeiten, Fleisch von tatsächlich höherer Produkt- und Prozessqualität zu erkennen.

Lediglich ein Fünftel der Verbraucher ist zufrieden mit der Kennzeichnung von Produkten, wenn es um Tierschutz und Tierwohl geht. Wie eine repräsentative Umfrage aus dem Jahr 2018 im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt, halten es rund 79 Prozent der Befragten für wichtig, dass sie erkennen können, ob das Lebensmittel aus tierfreundlicher Haltung stammt. Sie wollen Verlässlichkeit darüber, dass es den Tieren besser gegangen ist, wenn sie einen höheren Preis akzeptieren sollen. Laut Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wünschen sich 82 Prozent der Verbraucher mehr Transparenz in Sachen Tierhaltung – z. B. durch ein Label oder durch Informationen zu Haltungsbedingungen auf Verpackungen.

Bereits im Januar 2017 hatte der damalige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ein mehrstufiges staatliches Tierwohllabel angekündigt. Die langjährige Forderung der Verbraucherzentralen nach einem verbindlichen Tierschutzsiegel, das mehr Transparenz im Fleischangebot und einen deutlichen Schub zu tiergerechteren Haltungsbedingungen bewirken soll, wird mit dem staatlichen Siegel allerdings nicht erfüllt: Es soll freiwillig sein.

Bundesministerin Julia Klöckner hat zugesagt, dass es eine verlässliche und einfache Orientierung geben soll, sodass Verbraucher verstehen, warum ein Produkt das Siegel trägt und höhere Preise gerechtfertigt sind. Dies wird jedoch immer wieder durch Angebote im Einzelhandel konterkariert, wenn z. B. Hähnchenschenkel, gekennzeichnet mit dem "Initiative Tierwohl"-Siegel, für 1,50 Euro je Kilogramm angeboten werden. Damit wird Verbrauchern signalisiert, dass mehr Tierwohl zum Nulltarif und Kampfpreis zu bekommen ist.

Auch versuchen Landwirtschafts-, Fleischwirtschafts- und Einzelhandelsverbände die Kriterien für das staatliche Label auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten. Damit werden jedoch die Glaubwürdigkeit und der Erfolg des staatlichen Labels in Frage gestellt. Welche Kriterien dem neuen Label schließlich zugrunde liegen werden, steht noch nicht fest. Die Verbraucherzentralen halten es jedoch für die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit eines staatlichen Tierwohllabels für unerlässlich, neben den Tierhaltungskriterien auch gleichrangig Kriterien für die Tiergesundheit aufzunehmen und sich damit von den neuen Haltungslabels des Handels klar abzugrenzen.

Haltungskompass mit verwirrenden Details

Der Discounter Lidl kennzeichnete als Erster seinen vierstufigen "Haltungskompass" bei den Frischfleischeigenmarken von Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch (Huhn und Pute). Stufe 1 "Stallhaltung" steht dabei für die Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen. Stufe 2 "Stallhaltung Plus" beinhaltet ein leicht erhöhtes Platzangebot für die Tiere (plus zehn Prozent) im Stall und zusätzliches Beschäftigungsmaterial. Diese Stufe entspricht bei Geflügel und Schwein den Mindestanforderungen der "Initiative Tierwohl" (ITW), einem Zusammenschluss von Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Teilen des Lebensmitteleinzelhandels. Die ITW kann bisher nur für unverarbeitetes Geflügelfleisch die "Nämlichkeit" gewährleisten, d. h. nur dabei ist sichergestellt, dass die ITW-gelabelten Packungen auch tatsächlich Fleisch von ITW-Teilnehmerbetrieben enthalten. Da das mit dem Stufe-2-Haltungskompass gekennzeichnete Fleisch nachweislich aus Betrieben stammen muss, die die Kriterien erfüllen, gibt es zunächst in dieser Stufe nur unverarbeitetes Hähnchen- und Putenfleisch der Eigenmarken. Ab Oktober 2018 will die ITW die Nämlichkeit auf bearbeitetes frisches Geflügelfleisch erweitern und bis 2021 muss sie auch an der Nämlichkeit bei Schweinefleisch arbeiten, da das Bundeskartellamt die derzeitige Kennzeichnung bemängelt hat und nur übergangsweise bis 2020 duldet.

Die Anforderungen der Stufe 3 "Außenklima"« des Lidl-Haltungskompasses gewähren den Tieren noch mehr Platz als Stufe 2 und entsprechen bei Hühnern der Einstiegstufe des Tierschutzlabels (TSL) des Deutschen Tierschutzbunds. Alle Tiere müssen zudem Kontakt mit Außenklima haben – mindestens einen Offenfrontstall – und gentechnikfrei gefüttert werden. Da das Tierschutzlabel in der Einstiegsstufe für Schweine und Rinder bis auf den Außenklimakontakt alle Anforderungen der Stufe 3 erfüllt, wurde für dieses Fleisch eine zusätzliche Kategorie des Stufe-3-Haltungskompasses geschaffen: Stufe 3 "Tierwohl Plus".

Die Stufe 4 "Bio" basiert auf der EU-Ökoverordnung. Allerdings gibt es auch in dieser Stufe eine Variante: Stufe 4 "Premium" – wieder für die Kriterien des Tierschutzlabels, diesmal aber in der Premiumstufe, wenn die Labelbetriebe nicht biozertifiziert sind.

Fazit: Insgesamt ist die Kennzeichnung des Haltungskompasses außerordentlich erklärungsbedürftig, denn welcher Verbraucher weiß schon, was z. B. "Außenklima" konkret bedeutet, ob nun Stufe 3 "Außenklima" oder Stufe 3 "Tierwohl-Plus" mehr Tierschutz beinhaltet oder ob in Stufe 4 "Bio" oder "Premium" besser ist. Doch eine Erklärung gibt es am Point of Sale nicht. Und selbst wer sich die Mühe macht, im Internet die Kriterien zu studieren, wird Verständnisprobleme haben, wenn nicht gewisse Kenntnisse der Nutztierhaltung vorhanden sind. Aus Verbrauchersicht ist zwar eine Tierhaltungskennzeichnung zu begrüßen, da Produkte mit mehr Tierwohl gekennzeichnet und für Verbraucher erkennbar werden. Das Ziel einer verbrauchergerechten Kennzeichnung wurde aber von Lidl und den anderen vier Einzelhändlern klar verfehlt.

Marktcheck zum Frischfleischangebot

Die Verbraucherzentralen hatten zur Einführung des Haltungskompasses im April 2018 in zehn Bundesländern und insgesamt 13 Lidl-Filialen stichprobenartig erhoben, welche Kennzeichnungen beim Frischfleischangebot zu finden sind. In den Kühltheken wurden weit überwiegend Fleisch und Fleischerzeugnisse der Stufe 1 "Stallhaltung" angeboten, und zwar von Schwein, Huhn, Pute, Rind und Kalb. Das Angebot mit dem geringfügig höheren Standard (Stufe 2 "Stallhaltung Plus") war erheblich geringer und beschränkte sich auf ungewürztes Geflügelfleisch aus der ITW. Sehr überschaubar in Anzahl und Auswahl war das Angebot in Stufe 3 "Außenklima": Es gab nur ganze Hähnchen – und das nicht in jeder Filiale. Auch in der Stufe 4 "Bio" gab es nur wenige Packungen mit Hackfleisch (Rind, Schwein, gemischt), Gulasch und Steaks (Rind), jedoch kein Geflügelfleisch. Eine Stichprobe im August 2018 bestätigte dieses Ergebnis.

Geht es wirklich um Transparenz für Verbraucher?

Insgesamt bildet das aktuelle Fleischangebot bei Lidl den vierstufigen Haltungskompass in den Regalen kaum ab, d. h. überwiegend finden sich nur Fleischprodukte aus den beiden niedrigsten Stufen in den Kühltheken. Wenn Verbraucher die anderen Stufen kaum oder gar nicht finden können, ist die Legitimität einer solchen Kennzeichnung infrage gestellt.

Die Haltungskennzeichnungen der anderen Händler sind der Lidl-Kennzeichnung sowohl sprachlich als auch inhaltlich sehr ähnlich, was Absprachen vermuten lässt. Zumal alle Handelskonzerne, die eigene Kennzeichnungssysteme am Markt einführen, an der "Initiative Tierwohl" beteiligt sind und diese finanzieren. Auch die Supermarktkette Rewe – und voraussichtlich auch Edeka – wollen mit sämtlichen SB-Eigenmarken für Frischfleisch und Geflügel an den Bedientheken nachziehen.

Das Unternehmen Real, das nicht an der ITW beteiligt ist, wird dagegen keine eigene Tierhaltungskennzeichnung in seinen Märkten etablieren. Man will auf die staatliche Tierwohlkennzeichnung warten. Nach eigenen Aussagen sieht Real unterschiedliche Haltungskennzeichnungen für den Verbraucher als schwer nachvollziehbar an. Nur eine bundesweite gesetzliche Regelung biete den Kunden eine eindeutige Hilfe.

Möglicherweise geht es Lidl, Netto, Kaufland, Penny, Aldi, Rewe und Edeka mit der Tierhaltungskennzeichnung aber weniger um Transparenz für die Verbraucher, als vielmehr darum, ihr Investment in die ITW zu schützen bzw. diese als systemrelevant zu etablieren und damit Fleisch mit sehr geringen übergesetzlichen Anforderungen als "Tierwohl"-Fleisch kennzeichnen und vermarkten zu können. Das würde den Bestrebungen der Branchen zugleich Nachdruck verleihen, die Kriterien der ITW für die Einstiegsstufe der geplanten staatlichen Tierwohlkennzeichnung durchzusetzen.

Staatliche Kennzeichnung transparenter als unternehmenseigene Labels

Aus Verbrauchersicht sind unternehmenseigene Labels eine suboptimale Lösung; auch, weil sich die Frage nach unabhängiger Prüfung und Kontrolle stellt. Und mit jedem weiteren Siegel wird der ohnehin schon verwirrende Labeldschungel größer und noch undurchsichtiger. Die entstehende Desorientierung schadet dem Ziel, mehr Tierwohl am Markt zu etablieren. Denn nur wenige Verbraucher werden sich mit den verschiedenen Stufen und Kriterien der zahlreichen Haltungskennzeichnungen im Detail auseinandersetzen. Es besteht die Gefahr, dass am Ende die Kaufentscheidung auf dem bloßen Vorhandensein eines vermeintlichen "Tierwohl-Labels" basiert, gleich welcher Stufe oder Inhalte. So bleibt zu hoffen, dass mit der staatlichen Tierwohlkennzeichnung der Wildwuchs der Labels bereinigt wird. Ein einheitliches, mehrstufiges staatliches Label mit hohen Standards für Tierschutz und Tiergesundheit ist notwendiger denn je, um den Verbrauchern Orientierung und Verlässlichkeit beim Einkauf von Fleisch zu geben.

Verbraucher müssen Fleisch und Fleischerzeugnisse aus verbesserter Tierhaltung auch ohne aufwendige Suche oder zusätzliche Einkaufswege in den üblichen Einkaufsstätten finden können. Das war bisher kaum möglich, da solche Produkte wegen mangelhafter Kennzeichnung für Verbraucher kaum eindeutig erkennbar waren. Die Haltungskennzeichnungen ("Haltungskompass") ändern hieran wenig. Auch der für viele Verbraucher zu große Preisabstand zwischen "Standard-" und "Tierwohl"-Fleisch sowie die bislang geringe Verfügbarkeit von Fleisch aus tiergerechterer Haltung verhindern größere Marktanteile. Aber auch preissensiblere Verbraucher wollen tiergerechtere Fleischprodukte kaufen können. Daher gilt es, ein transparentes, vertrauenswürdiges Fleischangebot im "Tierwohl"-Qualitätssegment zwischen gesetzlichem Standard/"Initiative Tierwohl" einerseits und den Bio- und Neuland-Produkten andererseits zu schaffen, das möglichst in allen Supermärkten, Discountern und Fachgeschäften angeboten wird. In der Konsequenz bedeutet dies, dass die vielen "Tierwohl"-Fleischkennzeichnungen in das System der zukünftigen staatlichen Tierwohlkennzeichnung überführt werden sollten. Auch gilt es, die Sortimente der Fleischverarbeiter und die Speisekarten der Gastronomie um "tiergerechtere" Produkte zu erweitern. Ziel aller Akteure muss eine möglichst weitgehende Ganztiernutzung sein, statt nur die Edelteile der "Tierwohl"-Tiere zu vermarkten. Das ist ein Gebot der Nachhaltigkeit und trägt zu einer angemessenen Wertschöpfung bei.

Gesetzentwurf zum Tierwohlkennzeichen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat im Juni 2018 den Referentenentwurf zu einem Gesetz für ein Tierwohlkennzeichen vorgelegt. Bedauerlicherweise enthält das Gesetz keine konkreten Kriterien zu den geplanten Stufen des Tierwohlkennzeichens; diese sollen durch eine aufgrund dieses Gesetzes zu erlassende Verordnung festgelegt werden. Auch der Forderung der Verbraucherzentralen für eine Regelung des Übergangs der freiwilligen Kennzeichnung in eine künftige verbindliche Tierwohl- oder Tierhaltungskennzeichnung wurde nicht entsprochen. Hier muss das Gesetz nachgebessert werden. Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit sind Haltungsbedingungen, die bereits in der niedrigsten Stufe deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegen, d. h. die Einstiegsstufe darf nicht mit zu schwachen Kriterien ausgestattet werden. Die Verbraucherzentralen lehnen daher eine Überführung der ITW in die niedrigste Stufe ab. Denn erst ein mehrstufiges staatliches Tierwohllabel mit hohen Standards für Tierschutz und Tiergesundheit bringt Orientierung, Verlässlichkeit und Durchblick beim Einkauf von Fleisch. Positiv zu bewerten sind insbesondere das Anzeigeverfahren der Zeichennutzer und die Zulassungspflicht ihrer Kontrollstellen durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Schließlich ist es für die Vertrauenswürdigkeit der Kennzeichnung wichtig, dass die Wirtschaft sich nicht ausschließlich selbst kontrolliert.

Dieser Beitrag ist im kritischen Agrarbericht 2019 erschienen. Die gesamte Ausgabe finden Sie hier. Dort gibt es auch Quellenangaben zu diesem Beitrag (Kapitel 11, ab Seite 316).