24. November 2009
Einige Anbieter von Wärmepumpen bewerben ihre Produkte mit übertriebenen oder irreführenden Aussagen zu deren Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Verbraucher, die das für bare Münze nehmen, erleben bisweilen unangenehme Überraschungen bei der ersten Stromrechnung. Die Verbraucherzentralen bieten jetzt eine umfangreiche Checkliste an, die Hauseigentümern bei Planung und Installation einer Wärmepumpe helfen soll, typische Fehler und überzogene Erwartungen zu vermeiden. Die Checkliste gibt Antworten zu den wichtigsten technischen Fragen und Handlungsempfehlungen zu Anschaffung und Betrieb einer Wärmepumpe.
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Wärmepumpen – Werbung häufig irreführend
Die nächstgelegene Beratungsstelle finden Sie unter
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
29. Juli 2009
Die Energieexperten sind sich einig: Kosten- und Umweltbetrachtungen zeigen gute Gründe, von der Glühlampe Abschied zu nehmen. Einige sehen das anders und hamstern Glühlampen. Der Grund dafür dürfte auch in alten Vorurteilen gegen Energiesparlampen liegen. Stromsparexperten des Verbraucherzentrale Bundesverbandes und des Umweltbundesamtes räumen mit diesen Vorurteilen auf. Klar ist: Klassische Glühbirnen sind wahrlich keine Leuchten: Sie wandeln nur etwa fünf Prozent ihrer aufgenommenen Energie in Licht um. Besser sind moderne Energiesparlampen: Sie sparen Energie, halten länger und entlasten so die Haushaltskasse.
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Hamsterkäufe von Glühlampen unsinnig
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30. Juni 2009
Beim Kauf einer Solarstromanlage muss darauf geachtet werden, dass in der Wirtschaftlichkeitsberechnung stimmt: Auch die nach der Installation anfallenden Kosten, wie Wartungskosten und Versicherung, müssen berücksichtigt werden. Ebenso müssen Mindererträge durch alternde Solarzellen sowie mögliche Kosten für den Austausch eines defekten Moduls oder Wechselrichters in die Kalkulation einbezogen werden. Weitere Aspekte bei der Anschaffung einer Solarstromanlage sind staatliche Förderprogramme, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten und die Modalitäten der Einspeisung des Solarstroms in die Leitungen der Stromnetzbetreiber. Wer die Chance der rasant sinkenden Preise für Solarmodule zur Anschaffung einer Photovoltaikanlage nutzen will, sollte sich rasch einen Termin der unabhängigen Energieberatung der Verbraucherzentralen sichern. Eine unabhängige Beratung hilft Fehlinvestitionen zu vermeiden. Die Energieberatung ist unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de zu erreichen, ein individueller Termin kann unter der Telefonnummer 09001-3637443 (09001-ENERGIE) vereinbart werden.
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Nie war Solarstrom so günstig wie heute
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27. April 2009
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie stellt 20.000 Energieberatungsgutscheine zur Verfügung. Ab sofort können Haushalte, die Transferleistungen wie ALGII, Grundsicherung oder Wohngeld beziehen, einen Gutschein zur kostenlosen Energieberatung der Verbraucherzentralen erhalten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanziert 20.000 Beratungsgutscheine und verzichtet auf den sonst üblichen Eigenanteil der Verbraucher. Ausgegeben werden diese Gutscheine durch sogenannte Stromsparhelfer im Rahmen der gemeinsamen Aktion „stromspar-check“ von Caritasverband und Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen in Kooperation mit den Verbraucherzentralen.
Website zur Aktion „stromspar-check“:
www.stromspar-check.de
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9. Dezember 2008
Wer wegen der fallenden Preise auf dem Rohölmarkt auf sinkende Stromkosten gehofft hat, dürfte enttäuscht sein. 2009 werden die Energieversorger auf breiter Front ihre Stromtarife um durchschnittlich 10 Prozent anheben. Mitten in der Rezession kommt damit eine zusätzliche Belastung von etwa 3 Milliarden Euro auf die deutschen Haushalte zu. Verbraucher sind also gut beraten, Energie einzusparen. Investitionen sollten keinesfalls wegen zeitweilig niedriger Ölpreise aufgeschoben werden. Gegen eine Kostenbeteiligung von nur fünf Euro können Verbraucher die Energieberatung der Verbraucherzentralen in Anspruch nehmen. Bei Bedarf kommt der Energieberater (45 Euro) auch ins Haus.
Die nächstgelegene Beratungsstelle finden Sie unter
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
17.09.2008
In mehr als 400 Orten beraten unabhängige Experten zu Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien bei privaten Wohngebäuden. Unabhängige Energieberatung leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern trägt wesentlich dazu bei, die Energiekosten der Verbraucher zu senken und die ökologische Lebensqualität zu verbessern. Seit 1978 haben die Energieberater der Verbraucherzentralen mehr als 1,5 Millionen Haushalte beraten. Dadurch wurden 30 Terrawattstunden Energie eingespart und 10 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden. Finanziert wird die Energieberatung der Verbraucherzentralen durch das Bundeswirtschaftsministerium.
Alle Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen in Deutschland:
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
20.08.2008
Seit 1998 gibt es das europaweit einheitliche Energieetikett - das EU-Label. Damit müssen in Deutschland Haushaltsgeräte, wie Waschmaschinen und Trockner, Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Elektrobacköfen und Raumklimageräte sowie Lampen gekennzeichnet werden. Das EU-Label unterteilt Haushaltsgeräte in die Energieeffizienzklassen von A bis G. Dabei steht die Klasse A für einen besonders sparsamen und G für einen sehr hohen Energieverbrauch. Die Europäische Kommission arbeitet intensiv an der Anpassung der EU-Label an die technische Entwicklung.
Weitere Informationen zum EU-Label:
www.stromeffizienz.de/eu-label.html
01.08.2008
In deutschen Haushalten stehen noch etwa 30 Millionen Kühl- und Gefriergeräte, die 10 Jahre oder älter sind. In 400 Beratungsstellen der Energieberatung der Verbraucherzentralen in Deutschland können sich Verbraucher kostenlos ein Strommessgerät ausleihen, um zu testen, ob sie einen Stromfresser in der Küche zu stehen haben. Etwa 350 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht ein 15 Jahre alter Kühlschrank. Ein modernes A++-Gerät braucht lediglich 130 Kilowattstunden und spart pro Jahr rund 50 Euro Stromkosten. Die Anschaffungskosten für den neuen Kühlschrank mit niedrigem Energieverbrauch rentieren sich also schon in wenigen Jahren.
Weitere Informationen:
www.spargeraete.de/vzbv
Energieberatung der Verbraucherzentralen
29.07.2008
Damit es im Haus angenehm kühl bleibt empfiehlt die Energieberatung der Verbraucherzentralen ein paar Grundregeln. Grundsätzlich gilt bei Hitze: tagsüber Fenster und Sonnenschutz geschlossen halten. Nachts lüften. So gelangt die in den Wänden gespeicherte Wärme wieder nach draußen. Auf Klimageräte kann man in der Regel ganz verzichten. Besser und kostengünstiger sind gute Sonnenschutzsysteme. Den optimalen Wärmeschutz bieten außen angebrachte Jalousien, Markisen, Rollläden oder Fensterläden. Ausführliche Tipps zum sommerlichen Wärmeschutz bietet ein neues Faltblatt der Energieberatung der Verbraucherzentralen. Das Faltblatt „Zu Hause zu heiß“ gibt es kostenlos in allen Beratungsstellen oder im Internet.
Weitere Informationen im Faltblatt Zu Hause zu heiß
30.06.2008
Die meisten Solaranlagen werden heute als Systemlösung zusammen mit einem neuen Heizkessel verkauft. Um den Bonus zu erhalten, muss der neue Kessel ein Brennwertgerät sein. Ganz neu ist, dass jetzt auch der Kesseltausch in Kombination mit einer Solaranlage mit einem Bonus von 375 Euro gefördert wird - allerdings nur wenn ausschließlich Warmwasser bereitet wird. Diese Regelung gilt für Anträge, die ab dem 01. Mai 2008 beim BAFA gestellt wurden. Gleichzeitig verlängert sich der zu Jahresbeginn eingeführte Brennwert- Bonus bei solarer Heizungsunterstützung bis Ende 2009.
Weitere Informationen:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Faltblatt Solarwärme
26.05.2008
Die Heizung in privaten Haushalten ist einer der größten Energieverbraucher in Deutschland und ein Hauptverursacher des Klimagases Kohlendioxid (CO2). Energiesparmaßnahmen in diesem Bereich sind im Zusammenhang mit dem Klimaprogramm der Bundesregierung ein derzeit heiß diskutiertes Thema. Mögliche Maßnahmen sind eine verbesserte Wärmedämmung, ein moderner Heizkessel oder die Umstellung auf ein alternatives Heizsystem, das erneuerbare Energien nutzt, beispielsweise eine Solaranlage. Wirtschaftlich nicht sinnvoll ist es, wenn die Bundesregierung bestimmte Maßnahmen oder die Nutzung erneuerbarer Energien gesetzlich vorschreibt.
Weitere Informationen: Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung.
24.04.2008
Nur unter den richtigen Voraussetzungen können Wärmepumpen einen Beitrag zu Energieeinsparung und Klimaschutz leisten. Wenn eine Wärmepumpe richtig geplant und installiert wird, spart sie tatsächlich Geld und Energie. Denn Wärmepumpen brauchen Strom, der mit hohem Aufwand im Kraftwerk erzeugt wird. Entscheidend für die Effizienz einer Wärmepumpe ist die Jahresarbeitszahl. Diese sollte deutlich über drei liegen. Wärmepumpen mit hoher Jahresarbeitszahl werden seit Jahresbeginn auch vom Bund gefördert. Doch Vorsicht: Nur unter bestimmten Bedingungen werden die Herstellerangaben auch tatsächlich erreicht. Wie effizient die Anlage tatsächlich ist, kontrollieren ein zusätzlich eingebauter Wärmemengenzähler und ein Stromzähler.
Weitere Informationen im Faltblatt „Wärmepumpen“.
18.03.2008
Mit rund 75 Euro für 100 Liter Heizöl ist der Preis so hoch wie nie. Das sind etwa 20 Euro mehr, als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres verlangt wurden. Deshalb rät der Verbraucherzentrale Bundesverband, jetzt über Energiesparmaßnahmen nachzudenken. "Eine moderne Heizungsanlage macht dauerhaft unabhängiger von steigenden Energiepreisen" erläutert Peter Kafke, Energieexperte beim vzbv. Auch die aktuell erweiterten Förderangebote des Bundes machen Investitionen, zum Beispiel in eine neue Heizung, lohnend. So wurden vom Bund zu Jahresbeginn neue Fördergegenstände und zahlreiche Bonusmöglichkeiten in das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) aufgenommen. Beispielsweise wird eine Solaranlage mit höheren Fördersätzen belohnt, wenn sie auf einem besonders Energie-effizienten Gebäude errichtet wird.
Weitere Tipps finden Verbraucher im Faltblatt „Moderne Heiztechnik“.
27.03.2008
Berichte in den Medien regen viele Verbraucher zum Wechsel ihres Stromanbieters an – das ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Verbraucherzentrale Niedersachsen zum Stromanbieterwechsel niedersächsischer Verbraucher. Demnach gaben 61 Prozent Medienberichte als Grund für den Wechsel an. Die Umfrage zeigte auch eine hohe Wechselquote: Von 480 Befragten wechselten 46 Prozent den Stromanbieter. Dabei spielte nicht nur das Geld eine Rolle, sondern auch der Protest gegen die Preiserhöhung. So nannten beispielsweise 83 Prozent aller Wechsler das Einsparpotenzial sowie 65 Prozent den Protest gegen die Preiserhöhung als Beweggrund. Die Höhe der Ersparnis spielte beim Anbieterwechsel eine deutliche Rolle – ab 50 Euro Ersparnis pro Jahr wächst offenbar die Bereitschaft zum Wechsel enorm.
Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage können hier auf der Website der Verbraucherzentrale Niedersachsen als PDF heruntergeladen werden.
13.03.2008
Die Zielmarke von rund einer Million Wechsler in sechs Monaten hat die Kampagne der Verbraucherzentralen zum Wechsel des Stromanbieters voll erreicht: Rund zwei Millionen Verbraucher haben 2007 ihren Stromanbieter oder -tarif gewechselt, so die aktuellen Hochrechnungen des Bundesverbandes der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Damit ziehen die Verbraucherzentralen eine positive Bilanz der Kampagne – hier finden Sie dazu ein Interview mit der Koordinatorin der Kampagne:
Interview zur Bilanz der Kampagne herunterladen [pdf | 564kb]
Das Thema bleibt jedoch hochaktuell: Zum Weltverbrauchertag am 15. März 2008 setzen die Verbraucherzentralen den Fokus auf das Thema „Strom sparen. Konto & Klima schonen“.
Die Pressemitteilung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes mit weiteren Hintergrundinformationen finden Sie auf den Seiten des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.
20.02.2008
Über 13.000 Teilnehmer hatte unsere Umfrage auf dieser Website zwischen Oktober 2007 und Februar 2008 – von ihnen haben bereits 10 Prozent ihren Stromanbieter oder -tarif gewechselt. Drei Prozent haben sich dabei für Ökostrom entschieden. Von denen, die noch nicht gewechselt haben, will das eine überwältigende Mehrheit von 96 Prozent nachholen. Ein voller Erfolg für die Kampagne der Verbraucherzentralen, die rund 70 Prozent der Befragten bekannt ist.
13.02.2008
Die Kampagne der Verbraucherzentralen zum Stromanbieterwechsel ist zur besten deutschen Verbraucherkampagne 2007 gewählt worden. Zum diesjährigen Weltverbrauchertag am 15. März hat EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva einen Wettbewerb zur besten Verbraucherschutz-Kampagne in der EU ausgerufen. Die Aktion soll verdeutlichen, wie wichtig es ist, Verbraucher umfassend und verständlich über Themen zu informieren, die ihren Alltag bestimmen. In Deutschland hatten sich sechs Einrichtungen des rechtlichen, wirtschaftlichen und grenzüberschreitenden Verbraucherschutzes beworben. In der zweiten Märzwoche 2008 soll in Brüssel aus den Gewinnern der 27 Mitgliedstaaten die beste Verbraucherkampagne 2007 der EU ermittelt werden.
Einzelheiten zur Jury und der Wahl finden Sie in der Pressemitteilung der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.
30.01.2008
Nach den erneuten Preisaufschlägen Anfang dieses Jahres ist eine Entlastung in Sicht. Die Bundesnetzagentur hat die Entgelte für die Nutzung der Stromnetze deutlich gesenkt – Kürzungen zwischen 15 und 29 Prozent müssen die großen Energieversorger Vattenfall, RWE und EnBW hinnehmen. Die Kürzung der Überlandnetze macht nach Konzernberechnungen drei Prozent am Strompreis für Haushaltskunden aus. Die Preissenkungen fallen regional sehr unterschiedlich aus, so dass die tatsächlichen Ersparnisse für die Verbraucher variieren können. „In Berlin verbilligt sich die Netznutzung für einen durchschnittlichen Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden um rund 22 Euro. Dies entspricht in diesem Beispiel einer Absenkung der Nettoentgelte für die Netznutzung von etwa 12 Prozent", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.
18.01.2008
Nach Einschätzung der Bundesnetzagentur haben 2007 rund eine Million Kunden ihren Stromanbieter gewechselt. Dies sei eine Verdopplung gegenüber 2006, sagte der Chef der Regulierungsbehörde, Matthias Kurth der Berliner Zeitung. Der Stromrechner Verivox geht sogar von höheren Wechsler-Zahlen aus: 1,5 Millionen Verbraucher dürften im vergangenen Jahr einen neuen Anbieter gewählt haben, sagte Peter Reese, Leiter des Bereichs Energiewirtschaft bei Verivox dem Mannheimer Morgen.
11.01.2008
Den Preiserhöhungen zum 1. Januar 2008 folgen jetzt weitere: 74 Versorger erhöhen ihre Preise zum 1. Februar. Die Preise steigen dabei um bis zu ein Viertel, berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf den Branchendienst Get AG. Den größten Preissprung müssen demnach die Stromkunden bei den Stadtwerken Leutershausen, Bayern, hinnehmen. Die Ausgaben steigen dort bei einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden um 23,5 Prozent. Teurer wird auch der Strom der Stadtwerke Uelzen, Niedersachsen (+ 12,1 Prozent) und dem Gemeindewerke Jestetten, Baden-Württemberg (+ 11,4 Prozent).
07.01.2008
Wer seinen Stromanbieter schon zum Heulen gebracht hat, kann das jetzt demonstrieren: Mit dem Aufkleber der Verbraucherzentralen kann jeder bekunden „Ich habe schon gewechselt“. Also schnell in der nächsten Verbraucherzentrale Aufkleber besorgen und auf den Briefkasten oder das Auto kleben. Wie Reinhard T., der gleich mit den Arbeitskollegen zusammen Flagge zeigen will: „Ich habe meinen Stromanbieter gewechselt und stehe mit Freunden und Bekannten in ständigem Dialog zum Thema
Anbieterwechsel. Bitte senden Sie einige dieser Aufkleber für meine ebenfalls bereits gewechselten Arbeitskollegen und für mich.“
04.12.2007
Manchem Verbraucher ist angesichts der neuen Preiserhöhungen zum 1. Januar 2007 wohl zum Weinen zumute – aber der Spieß lässt sich auch umdrehen: Den Stromanbieter wechseln und mit der Postkarte der Verbraucherzentralen gleich Freunde und Bekannte informieren.
Vom 6. bis 20. Dezember liegen 42.500 Postkarten in der Szenegastronomie in Mannheim, Essen, Frankfurt a.M. und Göttingen aus – Städten, in denen die Preiserhöhungen zum 1. Januar 2008 bereits frühzeitig bekannt waren. Auch bei den Verbraucherzentralen ist die Postkarte erhältlich.
03.12.2007
In der Bundespressekonferenz in Berlin unterstützte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Offensive der Verbraucherzentralen gegen die hohen Strompreise: „Ich begrüße den Aufruf der Verbraucherzentralen an alle Stromkunden, angesichts der angekündigten Strompreiserhöhungen den Stromlieferanten zu wechseln. Die Politik hat die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass ein Wechsel einfach und unbürokratisch möglich ist. Jetzt sind die Verbraucherinnen und Verbraucher gefragt, Bewegung in den Markt zu bringen. Die Kunden können den Stromkonzernen die rote Karte zeigen!“
Mit Plakaten, Faltblättern, Aufklebern, Grußkarten und einem aktuellen Strompreischeck geht die Stromanbieterwechsel-Kampagne der Verbraucherzentralen in eine neue Runde.
vzbv-Vorstand Gerd Billen und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel präsentieren das neue Plakat, das im Großformat vom 4. bis 17. Dezember 2007 in Bahnhöfen in Mannheim, Essen, Mülheim a.d. Ruhr, Recklinghausen, Frankfurt a.M. und Göttingen die Verbraucher zum Wechsel auffordert. In diesen Städten waren die Preiserhöhungen zum 1. Januar 2008 bereits frühzeitig bekannt.
Medienvertreter fotografieren beim Haus der Bundespressekonferenz in Berlin den Bundesumweltminister und den vzbv-Vorstand vor dem Plakatwagen mit dem neuen Steckdosen-Motiv.
01.10.2007
Auf vier Seiten stellt sich die Kampagne zum Stromanbieterwechsel vor:
Mit Fotos von den bisherigen Aktionen,
einem Interview mit einem Energiereferenten und den
persönlichen Energiespartipps
der verbraucherpolitischen Sprecher
der Fraktionen.
Im „Vox Pop“ erklären Verbraucher,
warum sie dem Aufruf der Kampagne folgen und ihren Stromanbieter wechseln.
„Zeit zu wechseln“ herunterladen
[pdf | 800kb]
27.09.2007
Gegen die Preiserhöhungen der Stadtwerke in Leipzig zum 1. Oktober machte die Verbraucherzentrale Sachsen am gleichen Tag mobil – mit unserem Plakat auf Rädern. Das Plakatmobil startete direkt vor der Beratungsstelle. Dort lud die Verbraucherzentrale mit Gutscheinen im Wert von fünf Euro zur Beratung zum Stromanbieterwechsel ein. Allein in drei Stunden kamen rund 400 Besucher zur Verbraucherzentrale.
20.09.2007
Die aktuellen Strompreiserhöhungen des Anbieters ELE – Emscher Lippe Energie GmbH in Gelsenkirchen und Bottrop zum 1. Oktober riefen die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen auf den Plan: Mit einer Plakatwagen-Aktion machte die Verbraucherzentrale am 27. September in Gelsenkirchen und Bottrop mobil gegen die stetig steigenden Strompreise und forderte die Verbraucher zum Wechsel auf. Der Plakatwagen fuhr mit dem neuen Motiv der Kampagne rund durch Gelsenkirchen und am Nachmittag durch Bottrop.
20.09.2007
Das neue Plakatmotiv zur Kampagne tourte auch in Sachsen: Am 24. September war das Plakatmobil in Auerbach und Umgebung zu sehen. Ab 9:30 Uhr erfuhren Verbraucher in einem kostenlosen Vortrag in der Beratungsstelle Am Graben 12 in Auerbach alles Wissenswerte zum Stromanbieterwechsel. In kostenlosen Faltblättern gab es Tipps wie der Wechsel richtig funktioniert. Wer keine Zeit für den Vortrag hatte: Mit den Gutscheinen für eine kostenlose Beratung zum Wechsel des Stromanbieters hatten Verbraucher auch später noch eine Chance.
Stationen des Plakatwagens [pdf | 8kb]
16.08.2007
Die marktbeherrschenden Stromkonzerne und Kraftwerksbetreiber E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW verfügen über einen Anteil von circa 80 Prozent an der Stromerzeugung und etwa 50 Prozent am Stromverkauf. Hier bekommen Sie die Kernaussagen ihrer Halbjahresbilanzen 2007 in der Übersicht:
Halbjahresbilanzen der großen Stromkonzerne [pdf | 28kb]
14.08.2007
In einer öffentlichen Beratung in Mainz hat Energiereferent Hans Weinreuter für den Fußballcoach ein individuelles Training in Sachen Energiesparen abgehalten und ihm wichtige Entscheidungshilfen für anstehende Modernisierungsmaßnahmen an seinem Wohnhaus gegeben. Besonders am Herzen lagen dem 05-er die Umweltaspekte im Zusammenhang mit seinem Energieverbrauch. „Ich kann jedem Hausbesitzer dringend empfehlen, die Möglichkeit der kompetenten und unabhängigen Beratung bei der Verbraucherzentrale zu nutzen“, so das Fazit von Klopp nach der Beratung. Darüber hinaus war auch der Stromverbrauch im Haushalt Klopp ein Thema. Wie in fast jedem Haushalt gab es auch hier Einsparpotentiale angefangen beim Stand-by-Verbrauch einzelner Geräte bis hin zum Stromverbrauch der Pumpen für Heizung und Warmwasser.
09.08.2007
Mit einer Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz und der Präsentation der Motive für die bundesweite Großplakataktion fällt der Startschuss für die Kampagne der Verbraucherzentralen und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv). vzbv-Vorstand Gerd Billen, Dr. Holger Krawinkel - Fachbereichsleiter Bauen, Energie und Umwelt im vzbv, und Dr. Franz-Georg Rips, Vorsitzender des vzbv-Verwaltungsrates und Präsident des Deutschen Mieterbundes (v.r.), zeigen eine von drei Plakatvarianten beim Fototermin.
09.08.2007
Irmgard Czarnecki, Geschäftsführerin der Bremer Verbraucherzentrale, steht zum Kampagnenstart einem Kamerateam Rede und Antwort. Das Plakat mit dem „Steckdosen-Monster“ wurde auf einer Pressekonferenz vorgeführt.
09.08.2007
Passanten sind durch den Plakatwagen in Potsdam neugierig geworden und informieren sich bei einem Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Brandenburg.


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